Die Anden Argentiniens als Austragungsort der dritten Rallye-Raid-WM-Runde
Die Rallye-Raid-Weltmeisterschaft (W2RC) 2026 kehrt nach zweijähriger Pause für die 13. Ausgabe als «Desafio Ruta 40» in den Nordwesten Argentiniens zurück.
Die dritte Runde der Meisterschaft hat ihren Ausgangspunkt in der Stadt San Juan, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Zum ersten Mal seit zehn Jahren für zwei Nächte in San Rafael in der Region Mendoza Station machen. Die Strecke der fünftägigen Traditionsveranstaltung führt nach neunjähriger Pause auch wieder über die gewaltigen El-Nihuil-Dünen.
Die Rallye führt insgesamt über 2.993 Kilometer. Der Wettbewerb wird über fünf Wertungsprüfungen mit 1.726 Kilometer durch Gravelpisten, ausgetrocknete Flussbette ausgerichtet. Es werden dabei Höhen von über 3.200 Meter in den Anden erreicht.
Die Rallye beginnt nach dem Prolog am Montag (25. Mai) mit der ersten Wertungsprüfung, die über 341 Kilometer von San Juan zurück nach San Juan führt. Am Dienstag (26. Mai) führt der Wüstenevent mit 298 Kilometer von San Juan nach St. Rafael. Die Distanz am Mittwoch (27. Mai) beträgt 455 Kilometer wenn eine Schleife in St. Rafael beginnt und dort wieder endet. Am Donnertag (28. Mai) führt die Etappe über 310 Kilometer von St. Rafael nach St. Juan retour. Die fünfte und letzte Wertungsprüfung wird wiederum mit Start und Ziel um St. Juan herum mit über 288 Kilometer ausgetragen.
Insgesamt 38 Teams werden bei Argentiniens Rückkehr in die W2RC an den Start gehen, wobei bis auf sieben Punkte in der Weltmeisterschaft erlangen können. Insgesamt 21 Mannschaften treten in der Ultimate-Kategorie an, vier sind in der SSV-Klasse gemeldet und jeweils drei in den Kategorien Challenger und Stock.
In der Ultimate-Klasse sind drei Dacias, zwölf Toyota Hilux, fünf Ford Raptors und ein X-Raid Mini JCW Rally gemeldet.
Das Dacia Sandriders-Team, welches stark in die diesjährige Saison gestartet ist, befindet auf dem besten Weg Toyota Gazoo Racing daran zu hindern, einen weiteren FIA-W2RC-Konstrukteurs-Titel zu erringen. In der vermutlich letzten offiziellen Saison des Teams liegt Dacia nach den Siegen von Nasser Saleh Al-Attiyah und Sebastien Loeb bei den ersten beiden Läufen in Saudi-Arabien und Portugal mit 83 Punkten Vorsprung vor dem japanischen Hersteller.
Loeb und Edouard Boulanger führen die Fahrer- und Beifahrerwertung mit sieben Punkten Vorsprung vor ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin an. Der Brasilianer Lucas Moraes bildet zusammen mit Dennis Zenz das Team im dritten Sandrider. Al-Attiyah gewann die südamerikanische Veranstaltung, als sie 2024 zuletzt Teil der Serie war.
Vor der Rallye meinte Nasser Al-Attiyah: «In Argentinien wird es ein schönes und sehr schwieriges Rennen. Ich habe dort viel Erfahrung. Es ist fantastisch, dass wir (Dacia) zwei Autos haben, die die Meisterschaften anführen. Es wird ein harter Kampf, aber wir kennen unser Auto und es ist sehr stark. Wir haben gute Chancen zu gewinnen. Einige Stellen sind sehr schwierig. Es gibt weiche Dünen und auch Dünen in verschiedenen Farben. Das wird für alle hart werden. Unser Auto wird in der Höhe gut zurechtkommen. Wir haben viele Tests durchgeführt, und das sollte kein großes Problem sein».
Eine ganze Armada von Toyotas wird versuchen, die frühe Dominazn von Dacia in der Meisterschaft zu brechen. Yazeed Al-Rajhi, Henk Lategan und Seth Quintero vertreten Toyota Gazoo Racing W2RC in der Herstellerwertung mit ihren jeweiligen Beifahrern Timo Gottschalk, Brett Cummings und Andrew Short. Quintero liegt derzeit auf dem dritten Platz und ist damit der bestplatzierte Fahrer in der Fahrerwertung, aber alle drei sind mehr als fähig, das Rennen zu gewinnen.
Overdrive Racing betreut alle drei Fahrzeuge und setzt darüber hinaus Hilux GRs für den chilenischen Privatfahrer Hernán Garces, den ehemaligen Dakar-Sieger in der Motorrad-Ktegorie, Kevin Benavides sowie einen TGR-Toyota für den Japaner Akira Miura ein.
Das polnische Duo aus dem jungen Eryk Goczal und seinem Vater Marek ist mit zwei Toyota Hilux DKR Evos unter der Flagge des Energylandia Rally Teams am Start. Marek führt derzeit die W2RC-Master-Fahrerwertung mit 54 Punkten Vorsprung vor Garcés an.
Es gibt SVR Racing Toyota-Einsätze für die Brasilianer Marcos und Cristian Baumgart, Lucío Alvarez und Marcelo Gastaldi sowie Toyota Gazoo Racing SA-Fahrzeuge für den talentierten portugiesischen Fahrer João Ferreira und den Südafrikaner Saood Variawa. Nur Gastaldi ist nicht für die W2RC gemeldet, während Ferreira mit Platz sechs in der Gesamtwertung der bestplatzierte Fahrer ist.
Ford Racing macht weiterhin rasante Fortschritte und ist stark in die Saison 2026 gestartet. Das Team liegt in der Herstellerwertung nur 38 Punkte hinter Toyota und wird in Argentinien durch das mehrfach bei der Dakar siegreiche spanische Duo Carlos Sainz und Joan Roma sowie den Amerikaner Mitch Guthrie vertreten.
Roma liegt auf dem siebten Platz in der Fahrerwertung, während Sainz und Guthrie auf den Plätzen 10 und 12 rangieren. Roma belegte bei der Rallye Dakar einen hervorragenden zweiten Platz, nahm jedoch nicht an der Rallye-Raid Portugal teil. Die Veranstaltung war für Ford Racing ohnehin ein Desaster, da alle drei gemeldeten Fahrer nach der ersten Etappe aufgaben.
Ford Racing macht weiterhin rasante Fortschritte und war stark in die Saison 2026 gestartet. Das Team liegt in der Herstellerwertung nur 38 Punkte hinter Toyota und wird in Argentinien durch das spanische Duo Carlos Sainz und Joan Roma, beide mehrfache Dakar-Sieger, sowie den Amerikaner Mitch Guthrie vertreten.
Roma liegt auf dem siebten Platz in der Fahrerwertung, während Sainz und Guthrie auf den Plätzen 10 und 12 rangieren.
Roma belegte bei der Rallye Dakar einen hervorragenden zweiten Platz, nahm jedoch nicht an der BP Ultimate Rally-Raid Portugal teil. Die Veranstaltung war für Ford Racing ohnehin ein Desaster, da alle drei gemeldeten Fahrer nach der ersten Etappe aufgaben.
Der tschechische Privatfahrer Martin Prokop ist in einem Orlen Jipocar Team Raptor gemeldet und arbeitet eng mit dem offiziellen Team zusammen. Denis Krotov verfügt über einen Wagen des M-Sport Rally Raid Teams, und der niederländische Geschäftsmann Kees Koolen bestreitet die Veranstaltung in einem von RD Limited eingesetzten Raptor.
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