Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: Positiv überrascht, trotzdem frustriert
Lewis Hamilton und Charles Leclerc haben im Kanada-Qualifying die Plätze 5 und 8 belegt. Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sagt, was das Team positiv überrascht hat und warum man trotzdem frustriert ist.
Im Sprint-Qualifying auf dem Circuit Gilles Villeneuve hatte sich das Ferrari-Duo Lewis Hamilton und Charles Leclerc die dritte Startreihe gesichert, wobei der siebenfache Weltmeister schneller als sein Teamkollege aus Monaco war. Auch im GP-Qualifying war der 105-fache GP-Sieger flotter unterwegs, und zwischenzeitlich durften sich der GP-Star, sein Team und alle Tifosi auch Hoffnungen auf einen Startplatz in der ersten Reihe für den fünften GP des Jahres machen.
Doch am Ende musste sich Hamilton erneut mit dem fünften Platz begnügen. Sein Stallgefährte Leclerc, der deutlich mehr Probleme hatte, eine saubere Runde hinzubekommen, schaffte es gar nur auf den achten Platz. Er blieb eine Zehntel langsamer als der Rekord-GP-Sieger aus den eigenen Reihen. Dennoch sprach Fred Vasseur nach der Zeitenjagd von einer positiven Überraschung.
Wir hatten diesmal die Chance, viel besser abzuschneiden.Ferrari-Teamchef Fred Vasseur
«Wir wussten schon vor dem Start des Wochenendes, dass es mit dem Upgrade von Mercedes und McLaren schwierig werden würde, mitzuhalten, und ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass wir etwas weiter weg sein würden. Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Tempo, das wir seit dem Start des Wochenendes an den Tag legen konnten, das war eine positive Überraschung. Und Lewis belegte bis zum letzten Versuch den zweiten Platz. Das ist wahrscheinlich etwas mehr, als wir erwartet hatten», gestand der Teamchef der Roten.
Fred Vasseur erwartet schwierigen GP in Kanada
Allerdings war das Endergebnis dann enttäuschend. Vasseur räumt ein: «Es ist frustrierend, dass wir es nicht geschafft haben, beim letzten Versuch im Q3 alles richtig hinzubekommen. Wir hatten diesmal die Chance, viel besser abzuschneiden.»
Auf die Probleme von Charles Leclerc angesprochen verriet der Franzose: «Charles hatte gestern mit den Bremsen etwas mehr Mühe als Lewis. Das Aufwärmen war heute sehr schwierig, die Bedingungen sind sehr knifflig, weil es deutlich kühler als im vergangenen Jahr ist, und wir haben auch härtere Reifen dabei. Jeder hat sich auf die Vorbereitung der Reifen konzentriert. Man sah es auch bei Polesetter George Russell, er hat am Ende eine gute Runde hinbekommen, aber zuvor tat er sich schwer. Und im Rennen wird es wohl noch schwieriger werden, weil es noch kühler werden soll.»
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