2. Bahrain-Testtag: Ferrari und McLaren stark, Lange Pause für Isack Hadjar
Die Formel-1-Teams testen weiter fleissig auf dem Bahrain International Circuit. Für Ferrari und McLaren läuft der zweite Testtag gut, Red Bull Racing und Mercedes haben hingegen Probleme bekundet.
Am zweiten Testtag läuft es für das Red Bull Racing Team nicht mehr so gut. Ein technisches Problem hat dafür gesorgt, dass Isack Hadjar bis zur Mittagspause nur eine Runde – und das auch nur kurz vor dem Ende der Morgensession. Auch Mercedes-Pilot Kimi Antonelli hat in den ersten vier Stunden des 2. Bahrain-Testtages erst drei Installationsrunden gedreht.
Während die beiden stärksten Teams des Barcelona-Shakedowns kaum Daten sammeln konnten, lief es für die Konkurrenten Ferrari und McLaren nach Wunsch. Charles Leclerc drehte 62 Runden und war mit 1:34,273 min der bisher schnellste Fahrer auf der Bahn, Weltmeister Lando Norris schaffte gar 64 Umläufe und reihte sich in der Zeitenliste hinter dem Monegassen ein. Der Brite ist der Fleissigste Fahrer des Morgens.
In der zweiten Hälfte der Morgen-Session haben sich viele Teams auf Dauerläufe konzentriert. Fernando Alonso, der am heutigen Donnerstag zum ersten Mal im Rahmen dieses Tests im Einsatz war, schaffte 55 Umläufe. Die Zeit des zweifachen Weltmeisters zeigt, dass er sich noch nicht auf schnelle Runden konzentriert.
Eine echte rote Flagge gab es am Morgen wegen Sergio Pérez, der im Formel-1-Cadillac nach nur 12 Minuten auf seinem ersten schnellen Umlauf kurz in der zehnten Kurve stoppte, aus eigener Kraft aber weiterfahren konnte. Kurz vor Schluss wurde erneut die rote Flagge gezeigt, offenbar handelte es sich dabei aber um einen System-Test.
Norris, Leclerc, Hadjar, Alonso, Bearman und Gasly werden auch am Nachmittag ausrücken, bei Mercedes, Williams Audi, Racing Bulls und Cadillac kommt der zweite Fahrer zum Einsatz.
Bahrain-Test, Tag 2 nach 4 Stunden
1. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF-26, 1:34,273 min (62 Runden)
2. Lando Norris (GB), McLaren MCL40-Mercedes, 1:34,784 (64)
3. Pierre Gasly (F), Alpine A526-Mercedes, 1:36,723 (61)
4. Oliver Bearman (GB), Haas VF-26-Ferrari, 1:37,025 (55)
5. Alex Albon (T), Williams FW48-Mercedes, 1:37,229 (62)
6. Nico Hülkenberg (D), Audi R26, 1:37,266 (47)
7. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls VCARB03-Red Bull Ford, 1:38,017 (50)
8. Sergio Pérez (MEX), Cadillac-Ferrari, 1:38,653 (42)
9. Fernando Alonso (E), Aston Martin AMR26-Honda, 1:38,960 (55)
10. Kimi Antonelli (I), Mercedes W17, keine Zeit (3)
11. Isack Hadjar (F), Red Bull Racing RB22-Ford, keine Zeit (1)
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