Fernando Alonso: Erster WM-Punkt dank Strafen und Asphalt-Aufbruch
Aston-Martin-Pilot Fernando Alonso profitierte im Formel-1-Rennen von Monaco von der roten Flagge und rutschte durch eine Strafe für Konkurrent Sergio Perez in die Top-10. Sein erster WM-Punkt 2026.
Wunder geschehen manchmal eben doch. Damit, dass Aston Martin in Monaco plötzlich einen WM-Punkt holen würde, hatte vor dem Wochenende kaum jemand gerechnet. Und doch geschah es: Fernando Alonso wurde Zehnter, sicherte sich selbst und seinem Team damit den ersten Punkt des Jahres 2026.
Von Startplatz 21 in die Punkte
Damit es zu diesem Punktgewinn kommen konnte, musste aber einiges zusammenkommen, gesteht sich auch Alonso selbst ein. Gestartet war der Spanier immerhin von Rang 21. Im Grand Prix kam es in der Schlussphase zu zwei Safety-Car-Phasen, ausgelöst durch die Einschläge von Alonsos Teamkollegen Lance Stroll und später Ferrari-Pilot Charles Leclerc an der gleichen Stelle. Mitentscheidend für Alonso dann: Weil der Asphalt der Strecke an der Unfallstelle aufbrach, wurde das Rennen mit roter Flagge unterbrochen und mit einem stehenden Start gut 35 Minuten später neugestartet. Dazu fielen viele Autos aus. Nur 16 der 22 Boliden erreichten die Ziellinie. Die Mehrheit der Autos im Ziel erhielt also Punkte. Viele Zeitstrafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen wirbelten das Feld durcheinander. Wegen einer Strafe für Cadillac-Mann Sergio Perez rutschte Alonso dann auch in die Top-10.
Alonso: Rote Flagge hat geholfen
Alonso: «Ich bin in der ersten Runde und beim Neustart viel Risiko eingegangen und habe einfach versucht, unsere Position zu festigen. Es war heute da draußen so schwierig, aber wir sind strategisch aggressiv vorgegangen, haben in Runde drei angehalten und wollten eigentlich mit nur einem Stopp bis zum Ende des Rennens durchhalten. Der Neustart nach der roten Flagge hat uns geholfen, und wir haben die sich bietenden Chancen konsequent genutzt. Ich denke also, wir haben das Rennen recht gut gemeistert.»
Wehmutstropfen für Alonso: Den Punkt bekam er erst am Abend, als die Teams an der Strecke schon längst zusammenpackten. Im vorläufigen GP-Klassement war der Spanier noch Elfter gewesen. Knapp anderthalb Stunden nach Ende des Rennens kam die «Beförderung» in die Punkteränge für den Spanier. Verspätete Party-Stimmung also.
Um halb acht am Abend teilte der Weltverband FIA mit: Cadillac-Pilot Sergio Perez bekommt nachträglich eine 10-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Die zehn Sekunden werden auf seine Renndauer aufgerechnet – der Mexikaner rutschte damit im Klassement nach unten, verlor seinen WM-Punkt. Der Glückliche, der stattdessen aufrückte: Fernando Alonso. Der Spanier: «Es war eine schöne Belohnung für alle im Team, unseren ersten Punkt in diesem Jahr zu holen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





