Formel-1-Star Max Verstappen warnt: «Das ist mental nicht zu verkraften»
Für Max Verstappen steht fest: Sollten sich die Formel-1-Entscheidungsträger nicht auf deutliche Regeländerungen im nächsten Jahr einigen, dann wird er seinen Verbleib im GP-Zirkus in Frage gestellt.
Dass Max Verstappen keine Freude am aktuellen Formel-1-Reglement hat, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Denn der Red Bull Racing-Star nutzt jede Gelegenheit, um Kritik zu üben. Besonders das Energie-Management macht dem vierfachen Weltmeister zu schaffen.
Dieses wird durch den hohen Anteil an elektrischer Energie nötig, und deshalb wird bereits darüber diskutiert, diesen Anteil zu verringern. Sehr zur Freude des 28-Jährigen, der sich bereits positiv zu den Plänen geäussert hat, den Anteil des Verbrennungsmotors von 50 auf 60 Prozent hochzuschrauben, womit der Elektro-Anteil auf 40 Prozent schrumpfen würde.
Allerdings sind sich die Entscheidungsträger des Sports nicht einig, was den Zeitpunkt für eine solche Regeländerung angeht. Schliesslich haben einige viel Geld und Arbeit in die Entwicklung der aktuellen Triebwerke investiert. Verstappen hofft, dass diese schon 2027 kommt. Doch es könnte sein, dass er sich bis 2028 gedulden muss. Darauf hat der Niederländer so gar keine Lust. Darauf angesprochen erklärte er im Fahrerlager von Montreal: «Wenn es so bleibt, wird es ein langes nächstes Jahr, und das will ich nicht.»
Auf Nachfrage präzisierte der 71-fache GP-Sieger: «Wenn es so bleibt, dann werden wir sehen. Das ist für mich mental nicht zu verkraften, wirklich nicht.» Und er stellte auch klar: Eine Formel-1-Auszeit kommt für ihn nicht in Frage, sollte er den Sport verlassen, dann wäre das eine endgültige Entscheidung. «Es gibt viele andere Dinge, die Spass machen.»
«Aber wir sollten uns auf die positiven Aspekte konzentrieren. Ich denke, derzeit sieht es danach aus, dass diese Änderungen im nächsten Jahr umgesetzt werden. Und natürlich werden einige Leute, die im Moment vielleicht einen kleinen Vorteil haben, versuchen, das Ganze zu erschweren. Aber wenn die FIA und auch die FOM entschlossen sind, müssen sie es einfach tun», fügte Verstappen an.
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