Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar: Frustriert nach starkem Quali-Auftakt
Im Qualifying zum Kanada-GP konnte Isack Hadjar mit der Q2-Bestzeit glänzen. Am Ende musste er sich aber mit der siebten Position begnügen. Das sorgte für viel Frust beim ehrgeizigen Franzosen.
Isack Hadjar erlebte am Samstag in Montreal ein Wechselbad der Gefühle. Im Sprint hatte er kein Glück, ein Problem mit der Antriebseinheit zwang ihn, die Box anzusteuern. Dadurch fiel der Red Bull Racing-Pilot, der den Sprint von Startplatz 8 in Angriff genommen hatte, auf das Ende des Feldes zurück. Die Zielflagge sah er mit drei Runden Rückstand auf Sieger George Russell.
Im Qualifying zum Kanada-GP trat er wenige Stunden später dennoch stark auf. Sowohl im Q1 als auch im zweiten Abschnitt war er schneller als sein starker Teamkollege Max Verstappen unterwegs. Das Q2 beendete der 21-Jährige sogar als Schnellster der Session. Doch als es im Q3 dann um die Top-10 der Startaufstellung ging, musste er sich mit dem siebten Platz begnügen. Verstappen landete als Sechstschnellster vor ihm, war aber nur 28 Tausendstel schneller geblieben. Das war für den ehrgeizigen Aufsteiger aber nur ein schwacher Trost.
Zu viele Fehler im entscheidenden Moment
Sichtlich frustriert erklärte Hadjar nach der Zeitenjagd: «Da wäre leider noch viel mehr möglich gewesen. Ich bin sauer, denn seit dem Q3 in Miami liefere ich einfach nicht die richtige Leistung ab, mir unterlaufen immer diese kleinen Fehler. Ich schaffe es auf den letzten Q3-Runden einfach nicht, alles herauszuholen, weil ich zu viel will.»
«Das kostet so viel Rundenzeit, und das ist eine Schande, denn wir hatten ein wirklich brillantes Auto und ich sollte weiter vorne sein», fügte der junge Franzose an. «Deshalb bin ich sehr enttäuscht und frustriert.» Es sei eine Kombination verschiedener Faktoren, die zu dieser Situation geführt haben, erläuterte er daraufhin.
«Unser Auto ist nicht einfach zu fahren, es ist ein sehr schmaler Grat, auf dem wir es bewegen müssen, um schnell zu sein. Ausserdem waren wir jetzt in acht Wochen zwei Mal unterwegs, da ist es schwierig, in Top-Form zu bleiben. Und zudem will ich einfach nur zu viel. Ich sollte weniger nachdenken, das fällt mir schwer. Ich habe gerne alles unter Kontrolle und denke viel nach, aber diesmal war das keine Hilfe», seufzte Hadjar anschliessend.
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