Strafe für Lewis Hamilton/Ferrari in Kanada abgewendet – aus seltenem Grund
Ferrari-Superstar Lewis Hamilton musste sich am Circuit Gilles Villeneuve bei den Rennkommissaren verantworten. Was ihm vorgeworfen wurde, wer ihm geholfen hat, wieso er straffrei blieb.
Der englische Superstar Lewis Hamilton, siebenfacher Formel-1-Champion, hat sein Lieblingsrennen von Kanada sieben Mal gewinnen können. 2007 stellte er seinen McLaren hier erstmals auf einer F1-Pole, danach errang er seinen ersten Grand Prix-Triumph.
19 Jahre später hätte Hamilton um ein Haar seinen fünften Startplatz zum Traditions-GP verloren: Der 105-fache GP-Sieger musste nach der Quali bei den Rennkommissaren Garry Connelly (Australien), Pedro Lamy (Portugal), Tanja Geilhausen (Deutschland) und Marcel Demers (Kanada) vorstellig werden.
Der Vorwurf stand im Raum: Hamilton soll im ersten Quali-Segment den Alpine-Fahrer Pierre Gasly eingebremst haben.
Hamilton erklärte, er habe nicht den Eindruck gehabt, dass Gasly auf einer schnellen Runde war. Diese Einschätzung teilte auch die Ferrari-Box, die Lewis zu diesem Zeitpunkt nicht vor dem Herannahen des Alpine-Piloten hinter ihm gewarnt hatte. So wie das üblicherweise getan wird.
Was Hamilton aber wirklich vor einer Strafe bewahrte, das war die Aussage von GP-Sieger Pierre Gasly. Der französische Pilot beteuerte bei den Rennkommissaren, dass er den Vorfall nicht als Behinderung einstufe. Damit war Hamilton vom Haken.
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