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Toto Wolff (Mercedes): «Niemand macht sich Illusionen darüber»

Für WM-Leader Mercedes stehen schwere Wochen bevor! Teamchef Toto Wolff warnt vor den nächsten GPs. Zur Strafe für Kimi Antonelli sagt er: «In unserem Sport werden keine Sentimentalitäten belohnt.»

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Mercedes ist doppelter WM-Leader und seit Einführung des neuen Reglements 2026 Klassenprimus der Formel 1. Doch die Konkurrenz kommt näher. Teamchef Toto Wolff warnt daher, dass die nächsten Rennen schwierig und mitentscheidend sein werden.

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Wolff: Fehler wiegen umso schwerer

Der Österreicher erklärt mit Ausblick auf den Italien-GP am Wochenende und die direkt darauffolgende GP-Premiere in Madrid: «Mit den Rennen in Monza und Madrid beginnt für uns eine wichtige Phase der Saison. Das Feld hat sich so sehr zusammengeschoben, dass mehrere Teams aus eigener Kraft gewinnen können. Dadurch wiegen Fehler umso schwerer.»

Mercedes führt beide WM-Wertungen an: Kimi Antonelli ist Erster in der Fahrerwertung. Seit dem GP der Niederlande geht auch Platz 2 wieder an die Silberpfeile: George Russell ist zwar punktgleich mit Lewis Hamilton (3./Ferrari), aber durch mehr Siege nominell wieder WM-Zweiter. In der Konstrukteurs-Wertung hat Mercedes 87 Punkte Vorsprung auf Ferrari.

Wolff warnt vor den nächsten Rennen

Wolff will das aber nicht zu hoch hängen: «Zwar haben wir uns in beiden Weltmeisterschaften eine starke Ausgangsposition verschafft, doch macht sich in unserem Team niemand Illusionen darüber, wie schwierig die nächsten Rennen werden.»

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Wolff bestätigt Antonelli-Strafe

Dazu kommt eine besondere Situation beim Italien-GP: Lokalheld Kimi Antonelli, der aus dem nahe Monza gelegenen Bologna stammt, muss eine Strafe verbüßen. Wolff: «Für uns beginnt Monza mit einer Herausforderung. Kimi erhält eine Strafe für den Einsatz einer neuen Power Unit und muss deshalb vom Ende des Feldes starten. Das ist enttäuschend für ihn und die Fans, die ihn bei seinem Heimrennen ganz vorne kämpfen sehen wollen. Aber in unserem Sport werden keine Sentimentalitäten belohnt. Wenn man Entscheidungen im Sinne des WM-Kampfes trifft, muss man manchmal einen kurzfristigen Preis dafür zahlen.» Der Motorentausch übers Kontingent hinaus wäre sowieso fällig geworden. Auf der Power-Strecke Monza bringt der frische Motor immerhin einen Performance-Vorteil. Und auch Überholen sollte dort kein Problem sein.

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Wolff: «Unser Ziel ist nun klar: Wir wollen so viele Plätze wie möglich gutmachen und die Punkteausbeute maximieren. George kommt mit viel Rückenwind nach Monza und wird versuchen, sich vom Beginn des Wochenendes an fest im Kampf zu etablieren.» Der Brite hatte den Sprint in den Niederlanden gewonnen und war im Rennen Dritter geworden (und ist jetzt wieder WM-Zweiter wie erwähnt).

Energiemanagement dürfte ein Problem werden

Wolff gibt aber zu bedenken: «Monza bietet nur geringe Möglichkeiten zur Energierückgewinnung. Während eines Großteils der Runde wird die Power Unit maximal gefordert und es gibt kaum Gelegenheiten, die Batterie wieder aufzuladen. Unter dem aktuellen Reglement führt das zu Kompromissen, die sorgfältig gemanagt werden müssen. Das ist eine interessante Herausforderung, die wahrscheinlich zu einem spannenden Wochenende führen wird.»

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Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

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01

George Russell

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

31

1:22,559

02

Charles Leclerc

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

16

29

+0,120

03

Kimi Antonelli

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

12

32

+0,141

04

Lando Norris

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

1

25

+0,384

05

So tritt Lewis Hamilton 2025 auf

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

44

27

+0,457

06

Oscar Piastri

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

81

26

+0,469

07

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41

26

+0,790

08

Oliver Bearman

Oliver Bearman

TGR Haas F1 Team

87

29

+0,811

09

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Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

3

30

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22

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