Wer hat nach den Regeländerungen die Nase vorn? Das sagt Adrian Newey
Die neue Saison rückt immer näher und alle fragen sich: Wer wird nach den umfassenden Regeländerungen die Nase vorn haben. Adrian Newey beantwortete diese Frage im vergangenen Jahr.
Es ist eine regelrechte Regelrevolution, die in diesem Jahr in der Formel 1 umgesetzt wird. Denn die neuen Vorgaben betreffen nicht nur das Chassis, sondern auch den Motor und die Treibstoffe. Auch die Reifen unterscheiden sich von den bisher eingesetzten Gummis. Die grosse Frage lautet deshalb: Wer wird in der anstehenden Saison das Tempo vorgeben?
Die Antworten darauf fallen sehr unterschiedlich aus. Denn alle fangen wieder bei Null an, und auch die kleineren Teams, die bisher nicht zu den Spitzenreitern gehörten, können durch gute Ideen einen grossen Sprung nach vorn machen. Die Hoffnung bei den entsprechenden WM-Teilnehmern ist gross, doch nicht alle rechnen mit einer ganz neuen Rangordnung.
Aston Martin-Teamchef Adrian Newey räumte etwa im vergangenen Jahr bei seinem Auftritt im Podcast «James Allen on F1» ein: «Es ist schwer zu sagen, weil es da diese grosse Regeländerung gibt, die bei allen für eine Art Neustart sorgt.» Gleichzeitig betonte er: «Es ist wahrscheinlich, dass die aktuellen Top-Teams weiter an der Spitze sein werden.»
Dass es auch zu Überraschungen kommen kann, ist dem 66-jährigen Briten aber bewusst: «Gelegentlich kommt es zu kleinen Umbrüchen. Das war zuletzt 2009 der Fall, als es zu einer grossen Regeländerung kam und Ferrari und McLaren, die 2008 noch ganz vorne lagen, ins Straucheln gerieten. Brawn und Red Bull Racing rückten an die Spitze. Es kommt also vor, dass sich das Kräfteverhältnis wandelt.»
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