Briscoe am Pole Day ganz vorn
Die Entscheidung um die Pole Position bei den 500 Meilen von Indianapolis ist gefallen. Ryan Briscoe setzte sich gegen ein Andretti-Trio durch.
Der Australier Ryan Briscoe steht beim 96. Indy 500 auf derPole Position. In der knappsten Entscheidung, die ein Indy-Qualifying jemalshervorgebracht hat, setzte er sich gegen James Hinchcliffe durch. WährendHinchcliffe für die 4 Runden am Stück insgesamt 2:38.9537 min. brauchte,schaffte es Briscoe in 2:38.9514 min. 0,0023 Sekunden betrug die Differenz.
Briscoe ist der erste Australier, der beim wichtigstenIndyCar-Rennen auf der Pole Position steht. Neben ihm und Hinchcliffe steht inReihe 1 noch Ryan Hunter-Reay. Auf Platz 4 folgt in der zweiten Reihe mit MarcoAndretti der Nächste aus dem Andretti-Autosport-Team. Die zweite Startreihewird von Will Power und Helio Castroneves komplettiert. Damit stehen in denersten beiden Reihen in einer Woche nur Andretti- und Penske-Autos.
Platz 7 ging an Josef Newgarden. Teambesitzerin Sarah Fisherkonnte sich darüber aber nicht wirklich freuen. Das Auto von Bryan Clauson mussnach einem Crash neu aufgebaut werden. Der Honda-Fahrer flog ausgerechnet inseiner letzten Runde in Kurve 1 ab und krachte in die Mauer. Ed Carpenter undOriol Servia erwischte es später ebenfalls.
Auf den Plätzen 8 bis 10 stehen die 3 KV-Autos. Tony Kanaan startetvor EJ Viso und Rubens Barrichello. Enttäuschend verlief die Qualifikation fürdie Ganassi-Truppe. Graham Rahal war auf Platz 12 der Beste aus dem Team. CharlieKimball wurde 14. Scott Dixon und Dario Franchitti mussten sich mit denStartplätzen 15 und 16 zufriedengeben.
Von den insgesamt 33 Startplätzen wurden am Samstag nur dieersten 24 fest vergeben. Die restlichen Positionen werden morgen ausgefahren.Eingreifen werden dann noch einmal Wade Cunningham, Mike Conway und SébastienBourdais. Diese 3 schafften es nicht über die Zeit. Gleiches gilt natürlich fürdie bereits genannten Fahrer, die einen Unfall hatten. Erstmals mit von derPartie sind am Sonntag Katherine Legge, Jean Alesi und Simona de Silvestro.Legge fuhr mit dem neuen Chevrolet-Motor noch keine Runde. Alesi und deSilvestro streiten sich mit der mangelhaften Lotus-Power im Rücken ohnehin nurum die Plätze 32 und 33.
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