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Das IndyCar of Tomorrow

Die IRL verhandelt mit vier Chassisherstellern über das neue IndyCar-Chassis für die Saison 2012.

Oliver Runschke

Von

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In zwei Jahren soll ein neues Chassis den mittlerweile seit 2003 eingesetzten Dallara in der IRL ablösen. Derzeit verhandelt die IRL mit vier Chassisherstellern. Designkonzepte für die nächste Generation der IndyCars haben Dallara, Swift, Lola und das von einigen IRL-Teamchefs gegründete Delta Wing-Projekt eingereicht.

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Nach Angaben des neuen IRL-Präsidenten Brian Barnhart ist die IRL offen für ein eher traditionelles Fahrzeugdesign aber wie auch radikale, neue Ansätze. "Wir erhalten momentan die Designentwürfe und werden uns recht schnell entscheiden." Viel Zeit bleibt der IRL auch nicht, den die Offiziellen rechnen mit einem Vorlauf von 18 – 20 Monaten für ein neues Chassis.

Der IRL-Chef hält die IndyCars für eine der grössten Herausforderungen für die Chassishersteller "Das Fahrzeug muss für 380 km/h in Indianapolis gut sein und bei High-Speed-Unfällen die entsprechende Sicherheit bieten. Das Auto muss aber nicht auf Superspeedways und Speedways sowie kleinen Ovalen gut sein, sondern auch auf Strassenkursen und Stadtkursen. Wir müssen in der nächsten Generation der IndyCars die besten Sicherheitsvorrichtungen haben."

Das Lastenheft an die Chassishersteller ist klar definiert: Das neue Chassis muss sicher sein, die Grundlage für spannende Rennen sein, sollte leichter und dadurch Verbrauchseffizienter sein, grösseren Platz für Werbeflächen bieten und zu guter letzt nochmals ein verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

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Unabhängig davon welcher Hersteller den Zuschlag bekommt, muss das neue Chassis im US-Bundesstaat Indiana gebaut werden.

Dallara, die mittlerweile bereits drei Vorschläge für ein neues IndyCar-Design veröffentlich haben, hat bereits angekündigt ein Werk in Speedway in Indiana zu bauen, sollte der Zuschlag an die Italiener fallen. Dallara verspricht zudem einen nur rund halb so hohen Preis für das neue Chassis und verspricht den Teams geringere Teilekosten, da die neue Generation der IndyCars auf weniger unterschiedliche Teile für die verschiedenen Streckentypen angewiesen sein sollen.

Mit Spannung wird die Präsentation von Delta Wing am kommenden Mittwoch (10. Februar) auf der Chicago Motor Show erwartet. Der ehemalige Lola-Designer und Ganassi-Ingenieur Ben Bowlby hat unter dem Namen Delta Wing im Auftrag von zehn IRL-Teamchefs einen Prototypen für die nächste Generation IndyCars gebaut.

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