Formel 1

Brawn über Hamilton: Schumacher war der Maßstab

Von - 05.11.2019 17:11

Ross Brawn war Mercedes-Teamchef, als Lewis Hamilton zu den Silberpfeilen wechselte. Die zweite Karriere von Legende Michael Schumacher war gerade beendet, Hamilton sein Nachfolger.

2013 war es, als er seinen britischen Landsmann Brawn vor eine große Herausforderung stellte.Denn der musste mit der gewissen Extravaganz Hamiltons erst einmal klarkommen. Wenn man den konservativen Ansatz an einer Rennfahrer-Karriere bevorzugt, kann das eine Herausforderung sein.

Vor allem auch dann, wenn man vorher eine halbe Ewigkeit mit einem Fahrer wie Schumacher zusammengearbeitet und Erfolge gefeiert hat.

«Ich denke, das beste Kompliment, das ich Lewis heute machen kann, ist zu sagen, dass er einen einzigartigen Weg gefunden hat, ein großartiger Champion zu sein», sagte Brawn nach dem sechsten WM-Titrel von Hamilton.

Er gibt zu: «Als ich 2013 anfing, mit ihm zusammenzuarbeiten, war ich etwas nervös, was seine Einstellung für einen professionellen Rennfahrer angeht.»

Denn: «Für mich war der Maßstab Michael Schumacher, ein Mann, der sich voll und ganz dem Erfolg verschrieben hatte und gleichzeitig sehr darauf bedacht war, seine Privatsphäre und die seiner Familie zu wahren.»

«Schon damals zeigte Lewis einen wirklich vielseitigen Ansatz für seine Karriere und obwohl er absolut professionell war, bevorzugte er einen Lebensstil, der definitiv weniger klösterlich war als der von Michael.»

«Lewis hat es immer gemocht, sich in verschiedenen Kreisen wie Musik und Mode zu bewegen, und das gibt ihm die Energie, sein Talent noch weiter zu entwickeln und gleichzeitig sicherzustellen, dass er in der bestmöglichen körperlichen Verfassung ist, was in der modernen Formel 1 von entscheidender Bedeutung ist. Und bei Mercedes hat Lewis die richtige Unterstützung in einem Umfeld gefunden, das ihm die Freiheit gibt, die er unbedingt braucht.»


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