Formel 1

Sebastian Vettel: «Keine Zeitrechnung nach Formel 1»

Von - 01.01.0001 00:00

Formel-1-Champion Sebastian Vettel spricht vor dem Österreich-GP über das legendäre 24h-Rennen von Le Mans und erklärt: «Ich kriege wahrscheinlich ein bisschen mehr mit als die Leute vor dem TV.»

Das 24h-Rennen von Le Mans gehört zu den wichtigsten Motorsport-Ereignissen des Jahres – und sorgt deshalb auch im Formel-1-Fahrerlager von Spielberg für Gesprächsstoff. Während die meisten Piloten das berühmteste Langstrecken-Rennen der Welt live oder vor dem TV verfolgten, gesteht Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel: «Ich habe das Rennen schon verfolgt, aber gesehen habe ich ehrlich gesagt nicht so viel.»

Auf die Frage, ob er sich selbst einmal nach seiner Formel-1-Karriere einen Einsatz im 24h-Klassiker vorstellen könne, erklärte er: «Für mich gibt es derzeit noch keine Zeitrechnung nach der Formel 1. Ich fühle mich hier sehr wohl und habe mir noch nicht überlegt, ob und wann ich aufhören muss.»

Trotzdem weiss der 26-Jährige viel über die berühmte Hatz auf französischem Boden: «Ich kriege wahrscheinlich ein bisschen mehr mit, als die Leute vor dem Fernseher, da unser Testfahrer Sébastien Buemi praktisch mit Toyota das ganze Jahr dabei ist. Da tauscht man sich natürlich aus, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Es ist schon ganz spannend, was die Jungs da machen, aber im Moment sehe ich das nicht als Alternative.»

Aus gutem Grund, wie Vettel erklärt: «Langstrecken-Rennen sind eine ganz andere Herausforderung, etwa das Fahren bei Nacht, wie viel man sieht oder wie viele Autos da auf der Strecke sind. Die Herangehensweise ist ganz anders, man fährt länger, und auch das Fahren an sich ist anders. Abgesehen vom Qualifying achtet man vor allem darauf, dass man das Auto über die Distanz bringt und es entsprechend abstimmt. Es ist schon eine ganz andere Formel.»

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Sebastian Vettel: «Es ist schon ganz spannend, was die Jungs da machen, aber im Moment sehe ich das nicht als Alternative» © Pan Images Sebastian Vettel: «Es ist schon ganz spannend, was die Jungs da machen, aber im Moment sehe ich das nicht als Alternative»
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