Belgische WM-Premiere wird Geisterrallye

Von Toni Hoffmann
WRC
Keine Zuschauer für Thierry Neuville beim WM-Heimspiel

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Obwohl Belgien die Restriktionen angesichts steigender Neuinfektionen wegen COVID-19 verschärft hat, scheint der erste belgische Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft nicht gefährdet, Ypern wird aber eine Geisterrallye.

Noch gibt es keine Anhaltspunkte, dass dem belgische Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft von 19. bis 22. November beim nordbelgischen Asphalt-Klassiker wegen der gestiegenen COVID-19-Neuinfektionen die Absage droht. Doch eine Maßnahme greift auf jeden Fall. Wie zuvor in der Türkei und auch auf Sardinien dürfte der WM-Newcomer auch eine Geisterrallye ohne Zuschauer werden.

Leider für Rallye-Fans in Belgien wird diese Veranstaltung sehr wahrscheinlich hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, weil das Konsultationskomitee diesen Freitag entschieden hat, dass die Ausübung des Profisports fortgesetzt werden kann, aber dass alle Wettkämpfe im Innen- und Außenbereich ohne Publikum stattfinden müssen. Und diese Maßnahme läuft mit sofortiger Wirkung bis zum 19. November, dem Tag vor offiziellen Start der Ypern-Rallye, aber es ist nicht auszuschließen, dass dieser Termin in den kommenden Wochen verlängert wird.

Die nationale Rallye Südbelgien, bei der sich am Wochenende Hyundai mit Ott Tänak und Craig Breen auf die WM-Rallye Ypern vorbereiten wollte, wurde auf Geheiß der regionalen Behörden kurzfristig abgesagt.

Italien und insbesondere die Region Lombardei, in der die Monza-Rallye im Dezember als WM-Finale stattfinden soll, sind ebenfalls dabei, erhebliche Einschränkungen für ihre Bevölkerung anzuwenden. Beispielsweise wurde in der Region Lombardei eine dreiwöchige Ausgangssperre verhängt, während alle Amateursportaktivitäten ausgesetzt wurden. Dieser Teil des Landes ist das am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffene Gebiet in Italien.

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