Belgien: Neue Restriktionen, Rallye Ypern in Gefahr

Von Toni Hoffmann
WRC
Craig Breen gewann im VW Polo 2019 in Ypern

Craig Breen gewann im VW Polo 2019 in Ypern

Angesichts der steigenden Neuinfektionen durch COVID-19 hat die belgische Regierung schärfere Restriktionen festgelegt, die Durchführung des ersten belgischen Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft ist nicht gesichert.

In drei Wochen möchte Belgien die nächste Runde der Rallye-Weltmeisterschaft um Ypern ausrichten, doch wegen des Anstiegs der Neuinfektionen durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen behördlichen Auflagen muss hinter der Durchführung der belgischen Premiere in der Rallye-Weltmeisterschaft (20. – 22. November) ein dickes Fragezeichen gesetzt werden.

In einer offiziellen Rede am Mittwochabend sagte der belgische Premierminister Alexander De Croo, dass ab sofort strengere Beschränkungen greifen werden. Derzeit ist die Situation in Belgien mit rund 900 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner eine der schlimmsten in Europa.

«Die Situation in unserem Land ist besonders kritisch. Immer mehr Menschen sind infiziert, die Krankenhäuser füllen sich und die Zahl der Todesfälle steigt. Die Ausbreitung des Virus muss gestoppt werden», unterstrich Premierminister De Croo.

Die Organisatoren der Ypern-Rallye planten zunächst, dass die Zuschauer an den Prüfungen zugelassen werden,ein wichtiger Punkt bei der Finanzierung der Veranstaltung. Aufgrund der strengen Beschränkungen des Landes wird die Öffentlichkeit logischerweise nicht an Sportveranstaltungen teilnehmen dürfen, und dies gilt natürlich auch für die Ypern-Rallye.

Premierminister De Croo sagte weiter, dass Belgien aufgrund von Beschränkungen teilweise geschlossen werde, während mehrere Experten eine vollständige Schließung fordern. Noch strengere Restriktionen könnten auferlegt werden, wenn die Anzahl der Infektionen nicht abnimmt.

Die FIA hofft weiterhin, dass die Weltmeisterschaft in Nordbelgien mit dem siebten von acht Läufen fortgesetzt werden kann. «Wir wissen, dass bisher keine Entscheidung getroffen wurde, die Rallye abzusagen. Alle notwendigen Schritte sind gegeben, um die Rallye durchführen zu können», heißt es bei der FIA.

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