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«Besser als erhofft»: Binotto erkennt Ferrari-Schub

Ferrari feiert dank Charles Leclerc die dritte Pole in Folge, und das auf dem Stadtkurs in Singapur. Teamchef Mattia Binotto ist positiv überrascht und erkennt einen Moralboost bei seiner Mannschaft.

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Mattia Binotto erlebte in Singapur eine Seltenheit in dieser Saison eine Seltenheit: Er wurde positiv überrascht. Auf einem Kurs, der dem Ferrari eigentlich nicht sonderlich liegt, raste Charles Leclerc zur Pole, Sebastian Vettel auf Startplatz drei.

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Man hofft ja immer auf mehr, auf eine Überraschung. Doch der Ferrari-Teamchef gab nach dem Qualifying zum Singapur-GP zu: "Das lief heute besser als wir gehofft hatten."

Was auch an den Updates liegt, die die Italiener mitgebracht haben, unter anderem eine neue Nase und einen neuen Unterboden.

"Wir haben hier ein neues Aeropaket mitgebracht, das geht in die richtige Richtung. Für uns ist es besonders wichtig zu wissen, dass die Entwicklungsrichtung stimmt. Vor allem auch im Hinblick auf das kommende Jahr."

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Neben technischen Hilfen gab es auch eine mentale: die beiden jüngsten Siege in Spa und Monza durch Leclerc. Wie Rückschläge an einem Team nicht spurlos vorübergehen, können Siege auch beflügeln.

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Binotto: "Nach den ersten Siegen in Spa und Monza konnte man einen Schub im Team erkennen. Jeder hat gehofft, dass wir hier etwas Besonderes vollbringen können. Und heute haben wir das geschafft. Es ist eine Erleichterung, dass wir die Schwächen des Autos identifiziert haben und daran jetzt arbeiten."

Nach den starken Auftritten in Spa und Monza funktioniert es nun offenbar auch auf dem Stadtkurs Singapur, wo dem Ferrari angesichts des notwendigen Abtriebs nicht so viel zugetraut wurde. Wo sieht Binotto Ferrari im Vergleich zu Mercedes und Red Bull Racing? "Ich glaube, dass die anderen sehr stark sind und wir in ein paar Bereichen die Lücke noch schließen müssen. Aber wir sind auf einem guten Weg."

Ein Sonderlob verdiente sich auch Sebastian Vettel, der die Pole nur knapp verpasste. "Er hat gezeigt, dass er sehr schnell sein kann. Für ihn ist das wichtig. Er weiß es, aber es geht da auch um Selbstvertrauen."

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