Österreich-GP: Bitteres Aus für Max Verstappen!

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Beim Start war die Welt für Max Verstappen noch in Ordnung

Beim Start war die Welt für Max Verstappen noch in Ordnung

Ein späte Rückversetzung von Lewis Hamilton bescherte Max Verstappen beim WM-Auftakt in Spielberg einen Platz in der ersten Startreihe, doch dieser brachte keinen Erfolg – der Niederländer kam nur elf Runden weit.

Bereits vor dem Start zum ersten Formel-1-Kräftemessen herrschte in Spielberg eine grosse Aufregung, denn ein später Einspruch von Red Bull Racing endete mit einer Rückversetzung um drei Startpositionen. Dies, weil der Mercedes-Star die gelben Flaggen auf seiner schnellsten Q3-Runde ignoriert hatte. Ursprünglich hatte man mit Verweis auf widersprüchliche Signale von einer Strafe gegen den Briten abgesehen.

Doch die Sichtung weiterer Video-Aufnahmen offenbarte, dass die LED-Anzeige in der fünften Kurve die gelben Flaggen signalisierte – womit der sechsfache Weltmeister von der zweiten auf den fünften Platz zurückweichen musste. Davon profitierten Max Verstappen, Lando Norris und Alex Albon, die je eine Position nach vorne rücken durften. Hinter Hamilton komplettierten Sergio Pérez, Charles Leclerc, Carlos Sainz, Lance Stroll und Daniel Ricciardo die Top-10 der Startaufstellung.

Auf den weiteren Startpositionen folgten Sebastian Vettel, Pierre Gasly, Daniil Kvyat, Esteban Ocon, Romain Grosjean, Kevin Magnussen, George Russell, Antonio Giovinazzi, Kimi Räikkönen und Nicholas Latifi. Beim Start kamen sowohl Verstappen als auch Bottas gut weg und alle Fahrer befanden sich nach der ersten Runde noch im Rennen. Vettel, der nach dem missglückten Qualifying von der elften Position losfahren musste, war nach fünf Runden als Zehnter unterwegs.

An der Spitze hatte sich Bottas die Führung vor Verstappen gesichert. Der Niederländer konnte seinen Platz als erster Verfolger gegen den angriffslustigen Norris verteidigen, der bald auf die fünfte Position durchgereicht wurde, womit Hamilton auf den vierten Platz vorrückte. Der Brite machte im neunten Umlauf kurzen Prozess mit Albon und gehörte damit zur Top-3.

Kein Glück hatte Verstappen, der in der elften Runde plötzlich an Speed verlor. Der Niederländer versuchte verzweifelt, seinen Renner wieder auf Tempo zu bringen, doch letztlich musste er die Box ansteuern. Dort wurden ihm neue Reifen verpasst und das Lenkrad ausgetauscht, doch ein Problem mit der Elektronik machte eine Weiterfahrt offenbar unmöglich.

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Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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