Brundle: Wer jetzt profitiert
Der britische Formel-1-Experte und ehemalige Pilot sieht die Verschiebung des Saisonauftakts als Segen für Teams, die Probleme haben.
Der britische Fernsehexperte und ehemalige Formel-1-Fahrer Martin Brundle hat schon einen Schritt weiter gedacht. Nach der Absage des Bahrain-GP sinnierte der BBC-Kommentator über Profiteure und benachteiligte des auf den 27. März in Melbourne verschobenen Saisonstarts.
"Es wird jenen in die Hände spielen," so Brundle, "die bisher Probleme hatten, schnelle und haltbare Autos zu bauen."
Er nennt sie nicht, doch die Rückstände von McLaren-Mercedes und Mercedes GP auf die Spitze (Red Bull Racing und Ferrari) waren zuletzt offensichtlich. Auch Renault kann mehr Zeit gebrauchen, um seine KERS-Probleme zu beseitigen. Ebenso Force India-Mercedes, das den ersten Test in Valencia verpasst hatte. HRT, das im Vorjahr neu gestartete Team kann jede Verschiebung nur recht sein. Und Timo Glocks Virgin-Team hängt vom Tempo her hinter seinen Ansprüchen zurück.
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