Kimi Räikkönen: 3 GP, um sich bei Ferrari zu beweisen

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Noch wird gelacht: Kimi Räikkönen und Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene in Kanada

Noch wird gelacht: Kimi Räikkönen und Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene in Kanada

Kimi Räikkönen muss in den nächsten Wochen sein Können beweisen, um seinen Job bei Ferrari zu sichern: Ende Juli läuft die Option der Scuderia auf den schnellen Finnen aus.

Für Kimi Räikkönen ist klar: Ginge es nach dem stillen Finnen, würde er auch im nächsten Jahr für die Roten in der Formel 1 an den Start gehen. Dies unterstrich der Weltmeister von 2007 erst diese Woche wieder in seinem Canal Plus-Interview mit Ex-GP-Pilot Jean Alesi.

Räikkönen erklärte: «Es gibt viele gute Teams in der Formel 1 aber Ferrari ist etwas anders. Ich bin überzeugt, dass dieses Team in diesem Jahr die beste Mannschaft ist, mit der ich je zusammengearbeitet habe – wie sie arbeitet, die ganze Atmosphäre… Wie gesagt: Ferrari ist Ferrari. Man würde sich immer dafür entscheiden.»

Ob sich auch Ferrari für Räikkönen entscheiden wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Teamchef Maurizio Arrivabene bleibt betont vorsichtig, wenn die Weiterverpflichtung des Iceman thematisiert wird. Im Interview mit den Kollegen der offiziellen Formel-1-Webpage erklärt er: «Es hängt alles von den Resultaten ab. Wenn er die Ziele erreicht, die ich ihm vorgegeben habe – warum sollte ich ihn dann nicht wiederverpflichten?»

Bis zum 31. Juli haben die Italiener Zeit, dann läuft die vereinbarte Option auf eine Verlängerung des Vertrages mit Kimi Räikkönen aus, wie die Kollegen der italienischen Zeitung Corriere dello Sport berichten. Somit bleiben Räikkönen nur drei Rennen Zeit, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen: In Österreich, Grossbritannien und Ungarn muss sich der Blondschopf beweisen.

Im Fahrerlager von Montreal betonte Arrivabene vergangene Woche: «Man kann Kimi nicht sagen, was er zu tun hat. Stattdessen sollte man mit ihm reden und ihm zeigen, dass man ihm vertraut, denn manchmal steht er sich selbst im Weg. Doch wenn man ihm zeigt, dass man ihm zu 100 Prozent vertraut, dann gibt er das mit 120 Prozent Leistung zurück.»

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