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Speedway-EM Nagyhalasz: Grobauer scheiterte knapp

Von Ivo Schützbach
Valentin Grobauer

Valentin Grobauer

Über den neuen Entscheidungslauf hatte Valentin Grobauer die Chance, sich im Speedway-EM-Halbfinale in Nagyhalasz/Ungarn für den Challlenge zu qualifizieren. Fast hätte es gereicht.

Das neue Austragungssystem in der Speedway-Europameisterschaft sorgt bei Fans und Fahrern für viel Kopfschütteln und Unverständnis. 20 Läufe werden im traditionellen Speedway-System jeder gegen jeden ausgetragen. Die Top-3 in den vier EM-Halbfinales qualifizieren sich direkt für den Challenge am 20. Mai im kroatischen Gorican.

Die Fahrer auf den Rängen 4 bis 7 treffen in einem Klasselauf aufeinander, nur der Sieger kommt ebenfalls in den Challenge. Wer in diesem Lauf Zweiter, Dritter und Vierter wird, nimmt im Gesamtergebnis nicht die Ränge 5, 6 und 7 ein. Für diese Platzierungen zählen die Vorlaufpunkte, es ist, als hätten die Fahrer den Entscheidungslauf nie bestritten.

3500 Zuschauer sahen auf dem Nagyhalasz Speedway Ring im Vier-Länder-Eck Slowakei, Ungarn, Ukraine und Rumänien, wie sich Przemyslaw Pawlicki im Stechen um den Tagessieg gegen Mikkel Bech durchsetzte. Andrej Karpov schaffte als Dritter ebenfalls den direkten Challenge-Einzug.

Im Entscheidungslauf um den vierten Platz trafen Janusz Kolodziej, Josef Franc, Rasmus Jensen und der einzige deutsche Teilnehmer Valentin Grobauer aufeinander.

Grobauer eroberte zuerst zwei zweite Plätze, dann wurde er Dritter und ging im vierten Durchgang leer aus. «Im ersten Lauf fuhr ich von Position 4 auf 2 vor», erzählte der Bayer SPEEDWEEK.com. «Da war die Bahn außen herum noch relativ griffig. Ab dem dritten Durchgang wurde sie immer glatter, sie hatten aufgehört Wasser zu fahren, es gab nur noch eine schnelle Spur ganz innen. Da meine Starts bis auf den letzten Lauf nicht die besten waren, standen meine Chancen relativ schlecht.»

Nach vier Durchgängen hatte Grobauer fünf Punkte auf dem Konto, mit dem Sieg im letzten Durchgang rettete er sich in den Entscheidungslauf. In diesem wurde er zwar hinter Kolodziej Zweiter, in der Gesamtwertung blieb er aber auf Rang 7. «Ich bin sehr zufrieden und habe das Beste daraus gemacht», meinte der 22-Jährige.

Das vierte Halbfinale findet am kommenden Samstag in Lamothe Landerron in Frankreich statt. Am 20. Mai folgt der Challenge in Gorican, die vierteilige Speedway-EM-Serie beginnt am 30. Juni in Thorn/Polen. Am 15. Juli kommt die Speedway European Championship (SEC) nach Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern.

Ergebnisse Speedway-EM-Halbfinale Nagyhalasz/H

Qualifiziert für den Challenge am 20. Mai in Gorican:

1. Przemyslaw Pawlicki (PL), 14+3 Punkte
2. Mikkel Bech (DK), 14+2
3. Andrej Karpov (UA), 11
4. Janusz Kolodziej (PL), 10

Ausgeschieden:

5. Josef Franc (CZ), 10
6. Rasmus Jensen (DK), 8
7. Valentin Grobauer (D), 8
8. Joszef Tabaka (H), 8
9. Pawel Przedpelski (PL), 7
10. Patrick Hougaard (DK), 7
11. Pontus Aspgren (S), 7
12. Tero Aarnio (FIN), 5
13. Norbert Magosi (H), 5
14. Milen Manev (BG), 5
15. Hristo Hristov (BG), 1
16. Patrick Buri (CZ), 0
17. Roland Kovacs (H), 0

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