GT3-Abenteuer von Max Verstappen: Teamkollege erklärt Qualifying-Ergebnis
Max Verstappen hat mit Ben Barnicoat und Chris Lulham das Qualifying der GT World Challenge Europe in Portimão bestritten. Das Ergebnis fiel bescheiden aus. Barnicoat erklärt, was schief gelaufen ist.
Während die GP-Kollegen ein rennfreies Wochenende geniessen, stellt sich Max Verstappen in der GT World Challenge Europe einer neuen Herausforderung. Der vierfache Formel-1-Weltmeister tritt zusammen mit Ben Barnicoat, den er seit Kart-Zeiten kennt, und Chris Lulham, mit dem er seit Jahren Sim-Racing-Einsätze bestreitet, an.
Und vor dem Qualifying war die Hoffnung auf einen starken Startplatz gross, schliesslich hatte das Trio im zweiten Training noch die viertschnellste Runde bejubeln dürfen. Doch im Abschlusstraining war der Speed nicht mehr so konkurrenzfähig und Verstappen, Barnicoat und Lulham mussten sich zunächst mit Platz 15 begnügen. Dass Der Mercedes-AMG mit der Startnummer 3 dank der Streichung einer gegnerischen Rundenzeit auf Platz 14 vorrückt, dürfte ein schwacher Trost für den ehrgeizigen GP-Star sein.
Verstappens Teamkollege Barnicoat erklärte nach der Zeitenjagd, was los war. «Das war eine harte Session, wir hatten das Gefühl, dass es uns etwas an Speed fehlt. Keiner von uns war superhappy, deshalb haben wir ein paar Sachen ausprobiert, und offensichtlich haben die nicht wirklich funktioniert», seufzte er.
Barnicoat ist überzeugt: Verstappen-Sieg in Portimão ist noch möglich
«Das Auto hüpfte stark auf den Geraden, wir haben es wohl einfach nicht richtig hinbekommen», schilderte der 29-jährige Brite, der die Hoffnung auf ein starkes Rennergebnis noch nicht aufgegeben hat: «Das Rennen dauert drei Stunden, und wir alle werden unser Bestes geben. Es ist nie vorbei, bevor die Zielflagge fällt, und wir haben eine tolle Mannschaft und gute Fahrer», machte er sich Mut.
Und Barnicoat ergänzte kämpferisch: «Ich glaube immer noch daran, dass es im Rennen klappen kann. Max war stark und Chris auch, deshalb bin ich mir sicher, dass wir uns gut schlagen werden. Wir haben es heute einfach nicht gut hinbekommen, aber wir wissen, was wir gemacht haben und wie wir es besser machen können. Wir werden im Rennen alles geben und versuchen, an die Spitze zu kommen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach






