Alex Rins (Yamaha) frustriert: «Ich bedauere das Motorrad, das wir haben»
Alex Rins beendete das MotoGP-Rennen am Sonntag in Indonesien auf dem enttäuschenden 15. Rang. Der Spanier war danach niedergeschlagen – welche Probleme er mit seiner Yamaha M1 hatte.
Es wäre Alex Rins zu wünschen gewesen, dass er bei seinen letzten MotoGP-Rennen noch einige gute Resultate erzielen könnte. Doch die Yamaha M1 ist derzeit nicht konkurrenzfähig, was sich auch beim Großen Preis von Indonesien gezeigt hat. Im Sprint landete Rins direkt hinter seinem Teamkollegen Fabio Quartararo auf Rang 10, im Grand Prix wurde er nur 15.
Insbesondere im Sonntagsrennen konnte Rins mit seinem Motorrad kein gutes Gefühl aufbauen – er hatte mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb er beim anschließenden Medientermin immer noch frustriert war. «Was das Rennen angeht, hatte ich wirklich ein schlechtes Gefühl – nicht dasselbe wie am Freitag oder am Samstag», haderte der Spanier. «Die Strecke verändert sich und für jeden ändert sich alles. Bei meinem Bike war die Motorbremse inkonsistent, ebenso die Traktionskontrolle. Ab der ersten Runde war es während des gesamten Rennens ein wirklich schlechtes Gefühl. Dann waren auch noch die Reifen überhitzt – die gleiche Geschichte wie immer.»
Im langen Rennen wollte Rins eigentlich den weichen Reifen verwenden. Doch sein Team hat ihm davon abgeraten, weshalb er diesen nicht verwendete. Bereut er diese Entscheidung? «Nein, ich bereue es nicht – wir sind ein Team», winkte er ab. «Was ich bedauere, ist das Motorrad, das wir haben.»
Neben Yamaha war auch Honda in Indonesien nicht konkurrenzfähig
In Indonesien hatten auch die Honda-Piloten ihre Schwierigkeiten, was die schlechten Ergebnisse belegen. Im Sprint war Johann Zarco als Zwölfter bester RC213V-Fahrer, im Grand Prix belegte Luca Marini als bester Honda-Pilot Platz 12. Vorne gaben Aprilia und Ducati den Ton. KTM konnte einigermaßen mithalten. Für die japanischen Hersteller Honda und Yamaha wäre es wichtig, insbesondere bei den Rennwochenenden in Asien, wo sich die Heim-Märkte befinden, konkurrenzfähig zu sein und gute Leistungen zu zeigen.
«Wir haben seit Beginn an zu kämpfen – seit dem ersten Rennen. Es sieht so aus, als hätte Honda auf dieser Strecke mehr zu kämpfen gehabt als bei den anderen Rennen. Aber für uns ist es immer das Gleiche», stellte Alex Rins klar.
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