Yamaha-Ass Jack Miller frustriert: «Das Motorrad war fast unfahrbar!»
Jack Miller stürzte im MotoGP-Rennen in Indonesien. Er erklärte danach, welche Schwierigkeiten er mit der Yamaha M1 im Renntrimm hat. In zwei Wochen steht für den Australier ein besonderes Event an.
Jack Miller hatte in Indonesien ein Wochenende zum Vergessen. Den Sprint beendete er auf dem 13. Platz, im Grand Prix stürzte er in der fünften Runde. Die MotoGP-Abschiedstournee des nächstjährigen Superbike-Piloten läuft bislang enttäuschend.
Mit seiner Yamaha fand «Jackass» im Hauptrennen am Sonntag kein Mittel, um konkurrenzfähig zu sein. «Ich hatte am Morgen ein tolles Gefühl, oder zumindest ein einigermaßen gutes. Aber sobald wir im Renntrimm fahren, wird das Motorrad fast unfahrbar», haderte der Australier. «Ob es nun an der Kraftstoff-Mapping liegt oder woran auch immer – im Hintergrund spielt sich etwas ab, das das Fahren mit diesem Motorrad sehr schwierig macht. Ich habe Mühe, das Bike abzubremsen, und der Motor verhält sich nicht normal. Wir müssen noch intensiver daran arbeiten, um herauszufinden, woran das liegt.»
Jack Miller über die Yamaha M1: «Unser Kraftstoffverbrauch ist immer zu hoch»
Dass die M1 einen sehr hohen Kraftstoffverbrauch hat, ist nichts Neues. Auch Fabio Quartararo hat immer wieder Probleme damit. Die Folge: Die Yamaha-Piloten müssen in den langen Rennen die Leistung reduzieren. «Unser Kraftstoffverbrauch ist immer zu hoch – wir müssen uns darüber Gedanken machen», unterstrich Miller. «Ich kann das Motorrad nicht abbremsen, ich kann es nicht einlenken. Sobald ich anfange, Druck zu machen, blockiert das Vorderrad, und ich kann nichts mehr ausrichten. Es ist, wie es ist. Wir fahren nach Australien und schauen, was wir dort erreichen können.»
Für Jack Miller steht in zwei Wochen ein besonders emotionaler Grand Prix an. Der 31-Jährige wird auf Phillip Island sein letztes MotoGP-Rennwochenende vor den heimischen Fans bestreiten. Auch für die legendäre Rennstrecke wird es das letzte Mal sein – ab 2027 findet der Australien-GP in Adelaide statt.
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