Lübbenau: Bernd Diener gewinnt den Goldhelm des ADMV
Bernd Diener sicherte sich am 1. Mai in Lübbenau den Goldhelm des ADMV. Der 57-jährige Gengenbacher gewann das traditionelle Sandbahnrennen vor Christian Hülshorst und Kai Dorenkamp.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Das Wetter war gut in Lübbenau/Spreewald im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, aber die Bahnverhältnisse für das Lübbenauer Sandbahnrennen waren schwierig. Der MSC "Jugend" Lübbenau hatte im Vorfeld der Traditionsveranstaltung einige Tonnen Split auf die Bahn aufgebracht und die hatten sich mehr schlecht als recht mit dem Untergrund verbunden.
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Das Training der Internationalen Lizenzklasse wurde nach einer Fahrerbesprechung nach hinten verschoben und die B-Lizenzler, B-Seitenwagen und Quads absolvierten zuerst ihre Vorläufe, dann folgten die I-Solisten. "Als wir dann unser Training fuhren, waren die ersten Runden ok, aber dann wurde es immer schlechter", sagte Christian Hülshorst später. Der Club bemühte sich aber nach allen Kräften um Besserung und trug viel von dem lockeren Split von der Bahn ab, danach wurde es besser.
Bernd Diener war der Gewinner des Tages, obwohl er im Finale nur als Vierter über den Zielstrich düste. Nach den Halbfinalläufen führte der Schwarzwälder die Konkurrenz mit 19 Punkten an, dahinter folgte der erstaunlich starke Langbahn-Neuling Danny Maaßen mit 17.
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Den Start zum Finale gewann Diener und führte schon souverän, als Maaßen, der sein erstes Langbahnrennen fuhr, stürzte. Diener: "Vor dem Restart war mir dann klar, dass mir nur noch ein einziger Punkt zum Gesamtsieg fehlte, da fuhr ich dann relativ entspannt als Vierter ein."
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Finalsieger war der Brite Paul Cooper vor Christian Hülshorst. Der Lüdinghäuser wurde anfangs Zweiter, gewann sein nächstes Heat und machte dann einen Fehler. "Vor dem dritten Lauf haben wir anders übersetzt, aber das war ein Trugschluss, denn den Lauf habe ich anschließend vermasselt."
Der Osnabrücker Kai Dorenkamp sammelte kontinuierlich seine Punkte und wurde im Finale wie in der Gesamtwertung Dritter. Eine sehr gute Leistung lieferte auch Rookie Danny Maaßen ab. Der 23 Jahre alte Nordhastedter hatte bis zu seinem Sturz im Finale durchaus noch Chancen auf den Gesamtsieg. Bernd Diener konnte am Ende den Goldhelm des ADMV (Allgemeiner Deutscher Motorsport Verband), das ist der ehemalige Dachverband für den Motorsport in der damaligen DDR, entgegen nehmen und strahlte. "Wenn man gewonnen hat, ist es immer gut."
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