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SBK Jerez, FP1: Nicolo Bulega in eigener Welt – fünf Ducati liegen vorne
Seit 2019 hält der Schweizer Randy Krummenacher auf dem Jerez-Circuit den Rundenrekord in der Supersport-WM, auch im Training am Freitag kam keiner an diesen heran. Aegerter sowie Öttl 10. und 11.
In der Supersport-WM gibt es am Freitag nur ein freies Training über 40 Minuten, um 16 Uhr geht es bereits ins Qualifying. Als es um 11.35 Uhr losging, hatte es schon 26 Grad Celsius, am Nachmittag soll das Thermometer auf über 30 Grad klettern.
Weltmeister Albert Arenas aus dem Schweizer Team AS Yamaha von Andrea Quadranti sorgte zu Beginn mit 1:42,157 min für die erste erwähnenswerte Bestzeit und lag damit nur gut 0,4 sec über dem sieben Jahre alten Pole-Rekord von Randy Krummenacher (Yamaha R6, 1:41,775 min). Die schnellste Rennrunde von Nicolo Bulega, gefahren 2023 auf einer Ducati V2, ist mit 1:41,875 min kaum langsamer.
In den letzten 15 min wurde der Stand kräftig durcheinandergewürfelt: Zuerst übernahm Jorge Navarro mit 1:42,108 min Platz 1 auf den Zeitenmonitoren. Der Spanier fährt dieses Wochenende statt Oliver Bayliss bei PTR Triumph,
Navarro steigerte sich in der nächsten Runde auf 1:42,067 min, wurde eine Minute vor Schluss aber von Matteo Ferrari aus dem tschechischen Team WRP Ducati mit 1:42,020 min unterboten.
Am Ende lag Ferrari 0,047 sec vor Navarro und 0,137 sec vor Arenas. Während Arenas als Champion und Valentin Debise (ZX Moto/18.) als Vizeweltmeister bereits feststehen, verspricht der Kampf um Gesamtrang 3 Spannung: Can Öncü (Yamaha), Jaume Masia (Ducati), Jeremy Alcoba (Kawasaki) und Tom Booth-Amos (Triumph) trennen lediglich 17 Punkte – sie landeten auf den Positionen 6, 9, 7 und 8.
Die Formkurve des zweifachen Weltmeisters Dominique Aegerter, der im Kawasaki-Werksteam ein katastrophales Jahr erlebt, zeigt seit Estoril nach oben. Der 36-Jährige konnte diesen Trend in Jerez fortsetzen, lag die meiste Zeit in den Top-7 und wurde 10.
Philipp Öttl (Feel Ducati) als einziger Deutscher im Feld agierte auf der Strecke, auf der er 2018 in der Moto3-Klasse seinen einzigen Grand Prix gewann, bis kurz vor dem Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge unscheinbar, brachte sich mit noch 2 min auf der Uhr aber auf den 11. Platz.
Der österreichische WM-Rookie Andreas Kofler kam im Feld mit 33 Teilnehmern auf Platz 29, Honda-Pilotin Ana Carrasco wurde Letzte.
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