«Karl Snowman»: Von der Formel 1 zur DTM

Von Andreas Reiners
DTM
​ Er war der heimliche Star der Formel-1-Testfahrten in Barcelona: «Karl Snowman». Der kleine Schneemann ist aktuell viel unterwegs. Nachdem er in Spanien nicht mehr gebraucht wurde, ging es weiter nach Italien. Zur DTM.

Denn die Tourenwagenserie absolviert seit Donnerstag Testfahrten in Vallelunga. Und auch vor den Toren Roms ist das Wetter, sagen wir, anders als erhofft. Auch dort wurden Audi, BMW und Mercedes von der Kältewelle begrüßt, und auch dort lag Schnee.

«Ich habe gehört, dass Mercedes ein paar Probleme mit dem Wetter hatte. Also habe ich meine Schnee-Erfahrung mitgebracht um zu helfen», schrieb der Schneemann auf Twitter, wo er seit Barcelona einen eigenen Account besitzt. Sein Besuch war hilfreich, denn am zweiten Tag der Tests regnete es zwar, aber zumindest der Schnee war weg.

Gary Paffett spulte im Mercedes dann auch die meisten Runden ab, er kam auf 119. Jamie Green fuhr im Audi 105 Runden, Marco Wittmann kam im BMW lediglich auf 48 Runden.

In Vallelunga werden die neuen Autos für 2018 getestet. Das technische Reglement wurde vor allem hinsichtlich der Aerodynamik der Fahrzeuge angepasst. Unter dem Strich wurde der Abtrieb um rund ein Drittel reduziert.

Bereits in Spanien hatte Karl für Aufsehen gesorgt, als der Schnee Teams und Fahrer überraschte. Er kam auch in der offiziellen Pressemitteilung zu Wort. «Karl Snowman» erklärte: «Das war ohne Zweifel der beste Tag meines Lebens. Es ist mehr als zehn Jahre her, seit ich das letzte Mal zu einem Formel 1-Test eingeladen worden bin – das war 2005 in Silverstone mit Renault. Ich bin nicht zum ersten Mal in Barcelona; ich war schon 2002 mit McLaren hier, als Mika eine Schneeballschlacht in der Boxengasse anfing. Aber heute hatte ich den bislang meisten Spaß.»

«Das Team war sehr nett zu mir und hat mich herzlich willkommen geheißen. Alle waren so cool – genauso wie ich es mag. Ich verstehe nur nicht ganz, warum alle so einen Wirbel um das Wetter machen. Was erwarten die Leute denn? Es gibt schließlich einen Grund, warum es Wintertestfahrten heißt. Auch möchte ich die Gerüchte um mein Wohlbefinden ansprechen. Die Berichte über mein Ableben sind stark übertrieben. Ich kann jedem versichern, dass das Team mich extrem gut behandelt und für mich eine geeignete Unterbringung in einem Gefrierschrank gefunden hat.»

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