Nicki Thiim: Ein Wikinger im Aston Martin in der DTM
Aston Martin-Ass Nicki Thiim startet in diesem Jahr mit Comtoyou Racing in der DTM. Im Gespräch blickt der Däne auf die bevorstehende Saison voraus und erklärt die Besonderheit des Aston Martin.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Nicki Thiim zählt zu den beliebtesten Fahrern in der DTM. In diesem Jahr greift der Däne erstmals mit Aston Martin und dem belgischen Rennstall Comtoyou Racing an. Im Interview spricht der zweimalige Langstrecken-Weltmeister über seine Leidenschaft für die britische Kultmarke, die Rolle als Publikumsliebling und seine Saisonziele.
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Du startest erstmals mit Aston Martin in der DTM. Was bedeutet das für dich? «Ich fahre seit mehr als zehn Jahren für Aston Martin. Das ist meine Familie! Die DTM war schon als Kind – als mein Vater in der Serie startete – und auch als Rennfahrer mein größter Traum. Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin an den Start zu gehen, ist ein großes Lebensziel, das ich mir endlich erfülle. Die Vorfreude ist riesig.»
Aston Martin ist eine echte Kultmarke. Was macht ihren besonderen Reiz aus?
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«Für mich ist Aston Martin die exklusive Supersportwagenmarke schlechthin. Mir gefällt dieser zeitlose Ansatz in Bezug auf Details, sowohl beim Fahrzeugdesign als auch bei der Innenausstattung. Alles ist sehr elegant und stilvoll.»
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Was zeichnet den Vantage GT3 aus?
«Nach zwei Jahren Undercover mit einem anderen Hersteller steige ich in der DTM endlich in ein Auto, mit dem ich extrem vertraut bin. Ich verbringe fast jedes Wochenende im Vantage GT3 und muss nun nicht mehr zwischen zwei unterschiedlichen Sportwagen hin- und herwechseln. Das sind ganz neue Voraussetzungen, von denen ich mir viel verspreche. Mit dem atemberaubenden V8-Turbo-Motor und dem einzigartigen Look ist Aston Martin sowohl akustisch als auch optisch eine Bereicherung für die DTM.» Die Startnummer 007 spielt auf den Geheimagenten James Bond an – fühlst du dich auch als Actionheld?
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«Es ist eine tolle Idee, mit der legendären Nummer 007 auf einem Aston Martin anzutreten. Diese Startnummer zu haben, ist ein echtes Privileg. Ich fühle mich aber nicht als Superheld. Ich bin ein Wikinger, der es liebt, die Konkurrenz auf der Rennstrecke zu schlagen.» Die Fans lieben dich und deinen Charakter – woher kommt das? «Es ist wichtig, den Menschen, die ihre Zeit und ihr Geld investieren, um uns bei den Rennen anzufeuern, etwas zurückzugeben. Als Rennfahrer trifft man an den Strecken auf viele besondere Fans und Persönlichkeiten. Es macht Spaß, ihre Geschichten zu hören und ihre Leidenschaft für den Sport zu spüren. Das hält mich auf dem Boden. Wir sind alle Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.» Was sind die Ziele für die Saison und auf welche Rennen freut man sich als Fahrer besonders?
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«Es ist einfach fantastisch, wieder in der DTM antreten zu dürfen. Für mich ist sie die beste Rennserie der Welt. Dass ich nun endlich auch mit Aston in der DTM starten kann, macht die kommende Saison zu einer ganz besonderen. Wir haben große Träume und große Ziele! Ein absolutes Highlight ist der Norisring, zu dem ich natürlich eine besondere Verbindung habe. Denn vor dieser einzigartigen Kulisse habe ich meinen bisher einzigen DTM-Sieg geholt. Diese Strecke wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.»
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