Fernando Alonso über F1: «Reden selten miteinander»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Bei seinem IndyCar-Besuch im Barber Motorsports Park stellte sich McLaren-Honda-Star Fernando Alonso den Fragen der Presse und reagierte dabei auch auf die Kritik einiger GP-Kollegen an seinem Vorhaben.

Gemeinsam mit McLaren-CEO Zak Brown trat Fernando Alonso anlässlich seines IndyCar-Besuchs im Barber Motorsports Park in Birmingham vor die Presse. Der Spanier schwärmte dabei: «Das waren zehn überwältigende Tage seit der Bestätigung, dass ich beim Indy 500 dabei sein werde – und ich kann es kaum erwarten.»

«Jeder Rennfahrer will in den besten Rennen der Welt mitfahren, gegen die besten Fahrer in den schnellsten Autos. Das ist es, was ich mit dem Indy-500-Gastspiel bezwecke», fügte der zweifache Champion an, und bestätigte: «Natürlich wird es eine sehr grosse Herausforderung für mich, bis ich mich ans Auto und das Oval gewöhnt habe und alle speziellen Techniken kenne, die nötig sind, um dort nach vorne zu kommen.»

«Aber ich habe das beste Team um mich und super Leute, die mir helfen werden, meinen Lernprozess zu beschleunigen. Deshalb ist dieses Vorhaben genauso aufregend wie herausfordernd für mich», freute sich der 32-fache GP-Sieger. Und der Weltmeister von 2005 und 2006 verriet auch, dass er die Vorbereitungen für sein Gastspiel vom 28. Mai bereits in Angriff genommen hat.

Alonso, der von Indy-500-Sieger Gil de Ferran unterstützt wird, erzählte: «Zusammen mit Alexander Rossi und Takuma Sato wird er mir einige Tipps geben können, wie ich mich schneller anpasse. Aber ich denke, das ganze Team, das Andretti für dieses Rennen zusammengetrommelt hat, ist von grösstem Nutzen. Ich arbeite bereits mit ihm zusammen. Wir haben einige E-Mails ausgetauscht und ich habe auch schon ein paar Daten studiert.»

Und was sagt Alonso über die Formel-1-Kollegen, die vor allem Unverständnis für seine Bereitschaft gezeigt haben, für das US-Gastspiel den prestigeträchtigen Monaco-GP sausen zu lassen? «Wir reden dort selten miteinander», winkte der stolze Asturier ab, und hatte dafür die Lacher auf seine Seite.

«Es ist eine andere Welt. Ich weiss deshalb auch nur, was ihr aus den Zeitungen wisst, da ich es auch dort gelesen habe. Einige freuen sich für mich und über die ganze Sache. Sie sind neugierig, wie wir uns dort schlagen werden. Andere sind mit nichts im Leben zufrieden. Also ist auch das eine weitere Angelegenheit, über die sie sich aufregen können. Das ist okay. Ich denke, es ist einfach eine andere Welt», betonte Alonso zum Schluss noch einmal.

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