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KTM 990 RC R Track: Österreichischer Supersportler für die Rundstrecke
Schon im letzten Jahr angekündigt und jetzt offiziell präsentiert wurde die KTM 990 RC R Track. Die Rennversion des Mittelklassesportlers soll im 990 RC R Cup zum Einsatz kommen, aber nicht nur dort.
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Schon bei ihrer Präsentation war klar, dass die 990 RC R nicht das einzige Supersport-Motorrad bleiben würde, das KTM in nächster Zeit anbieten will. Schließlich gab es bereits während ihrer Entwicklungsphase Sichtungen einer Rennversion. Im Sommer 2025, unmittelbar nach Abschluss der Sanierungsphase der Mattighofener Marke, wurde der 990 RC R Cup in Aussicht gestellt, der, so eine Mitteilung der Marke im Herbst desselben Jahres, «leicht zugänglichen Einstieg in den Rennsport» bieten werde und entsprechend für Fahrer gedacht sei, die «über normale Trackdays hinauskommen möchten». Kurzum: Der Cup soll den sportlichen Anspruch der 990 RC R mit Leben füllen. Voraussetzung ist entweder der Antritt mit einer straßenzugelassenen 990 RC R oder, wenn der geneigte Pilot gleich Nägel mit Köpfen machen will, der Start auf der 990 RC R Track.
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Diese wurde von den Österreichern nun präsentiert und stellt die dezidiert rennorientierte Variante der 990 RC R dar – gedacht ausschließlich für den Einsatz auf den Asphaltstrecken dieser Welt und dabei besonders den sechs europäischen Kursen, auf denen der 990 RC C Cup gastiert. Dieser sei nicht als Talentförderungsprogramm, sondern als «Rennerlebnis» gedacht. Klar ausgedrückt: Es geht um den Spaß am Sport unter Gleichgesinnten. Um diesen Spaß glaubwürdig transportieren zu können, wurde die Straßenversion der 990 RC R auf das Nötigste reduziert: KTMs sportliche Speerspitze wurde um Spiegel, Scheinwerfer, Kennzeichenhalter und alles andere erleichtert, was es auf abgesperrten Kursen und Trackdays nicht braucht. Die Innviertler sprechen stattdessen von einer «einsteigerfreundlichen und rennfertigen» Ausfertigung ihres Sportlers, die auch regulären Kunden angeboten wird. Die Verkleidung aus spritzgegossenem Kunststoff soll für eigene Designs geeignet und die höhere Scheibe dafür gemacht sein, auf den langen Geraden noch ein oder zwei Km/h mehr aus der Maschine herauszukitzeln. Allein durch ein eigenes Elektronikpaket soll die Track-Version gegenüber ihrem Straßenpendant zwei Kilogramm sparen – ein Paket, mit dem sich die Einstellungen von Gasannahme, Traktionskontrolle, Slidekontrolle, Anti-Wheelie-Modus, Startkontrolle und Motorbremswirkung auf die eigenen Bedürfnisse und das eigene Können anpassen und die Maximalgeschwindigkeit in der Boxengasse über den Pit-Limiter begrenzen lassen. Bereift ist die Rundkursvariante mit Michelin Power Slick-Reifen auf 120/70-R17 vorne und 190/55-R17 hinten, Federung und Dämpfung von Haus- und Hoflieferant WP sind voll einstellbar.
Mehr PS und weniger Gewicht Das Design der 990 RC R bleibt dabei weitestgehend unangetastet. Gefeilt wurde aber an Details der Aerodynamik, ebenso an den Brembo-Bremsen und auch Cockpit und Ergonomie wurden für den Einsatzzweck «Rundkurs» überarbeitet. Gleichzeitig wird von Akrapovic ein eigener, drei Kilogramm wiegender Auspuff beigesteuert und die Abstufung des ersten Ganges des Renngetriebes ist länger, die des sechsten kürzer ausgeführt. In Summe soll das Trockengewicht nun bei 170 Kilogramm liegen und damit 14 Kilogramm niedriger als bei der Straßenversion. Zwar auf 135 PS erstarkt, ist der LC8c-Twin dabei ansonsten weitestgehend serienmäßig. Bedeutet serienmäßige 947 Kubikzentimeter Hubraum und leicht erhöhte 105 Nm Drehmoment bei 7.000 U/min.
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Ausgeliefert werden soll die 990 RC R Track für reguläre Kunden ab April. Fahrer, die ihr Motorrad im 990 RC R Cup bewegen wollen, werden bevorzugt behandelt und erhalten ihre Maschine noch ab Februar. In Deutschland liegt die 990 RC R Track bei 17.600 Euro und damit 2.110 Euro über der Serienversion, in Österreich schlägt bei 19.999 Euro ein Aufpreis von 2.600 Euro zu Buche.
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