Nico Hülkenberg: Zwangspause wegen Sergej Sirotkin

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Renault-Hoffnungsträger Nico Hülkenberg muss das erste freie Training zum Russland-GP als Zaungast mitverfolgen. Der Deutsche räumt sein Cockpit für Lokalmatador und Testfahrer Sergej Sirotkin.

Jolyon Palmer hatte beim Bahrain-Test aussetzen müssen, nun ist Nico Hülkenberg an der Reihe: Der Deutsche verpasst das erste freie Training in Sotschi, weil er seinen Renault RS17 Testfahrer Sergej Sirotkin überlassen muss. «Russland ist ein wichtiger Markt für uns und es ist gut für sie, ihren Lokalhelden in Aktion zu erleben», begründet Renault-Sport-Geschäftsleiter Cyril Abiteboul diese Entscheidung.

Der Russe durfte sich am zweiten Testtag in der Wüste mit der neuen Generation von Formel-1-Rennern vertraut machen. Er drehte 90 Runden und stellte dabei die neuntschnellste Zeit des Tages auf.«Sergej hat uns beeindruckt, weil er mit dem 2017er-Renner sehr schnell auf Touren kam, obwohl er seit dem letzten Jahr nicht mehr in einem GP-Renner Platz genommen hatte», lobt Abiteboul seinen Testpiloten.

Trotz der Zwangspause blickt Hülkenberg zuversichtlich auf das anstehende Wochenende auf dem Autodrom von Sotschi. «Ich bin ziemlich optimistisch», verrät er. «Ich denke, wir haben im Bahrain-Test gute Fortschritte erzielt, was das Renntempo angeht, und wir haben in Russland auch einige neue Teile am Auto.»

Der 29-Jährige weiss aber auch: «Natürlich ist das Autodrom von Sotschi eine ganz andere Strecke, deshalb können wir nicht genau sagen, wie wir im Vergleich abschneiden werden, aber ich bin zuversichtlich.» Dennoch macht er sich nichts vor, wenn es um die Schwachstellen seines Dienstwagens geht: «Natürlich will ich als Rennfahrer, dass sich das Auto in allen Bereichen verbessert.»

«Das Auto ist grundsätzlich gut, es sind nur einige Details, die wir verbessern müssen. Das Positive ist, dass wir wissen, in welchen Bereichen wir zulegen müssen und wie wir das anstellen können. Wir wollen mehr Abtrieb und das Auto aerodynamisch verbessern. Und wir wollen das Reifenmanagement im Rennen besser hinbekommen», zählt Hülkenberg auf.

«Bisher hatte ich in Sotschi noch nicht so viel Glück, zwei Ausfälle und ein zwölfter Platz sind nicht gerade berauschend. Es wäre also grossartig, wenn ich in diesem Jahr endlich meine ersten Russland-Punkte sammeln könnte», fügt der Emmericher an.

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