Pascal Wehrlein: Starke Runde trotz Power-Nachteil

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Pascal Wehrlein: «Das ganze Team hat einen super Job gemacht»

Pascal Wehrlein: «Das ganze Team hat einen super Job gemacht»

Mercedes-Nachwuchshoffnung Pascal Wehrlein stellte im Qualifying von Baku seine Klasse unter Beweis und peitschte seinen Sauber-Renner trotz Power-Defizit ins Q2. Hinterher gestand er: «Damit haben wir nicht gerechnet.»

Mit seiner schnellsten Q1-Runde sorgte Pascal Wehrlein in Baku für hochgezogene Augenbrauen. Denn der Sauber-Pilot schaffte auf dem Highspeed-Strassenkurs, auf dem die Motorleistung eine zentrale Rolle spielt, den Sprung ins Q2.

Der Deutsche legte die 6,003 km in 1:44,317 min zurück und blieb damit 2,334 sec hinter der Q1-Bestzeit, die der spätere Polesetter Lewis Hamilton aufgestellt hatte. Das ist angesichts des Power-Nachteils, den er durch den 2016er-Ferrari-Motor in seinem Heck hat, eine beachtliche Leistung.

Entsprechend erfreut stellte sich der 22-Jährige den Fragen der Medien. Und er verriet vor laufender RTL-Kamera: «Ich bin sehr zufrieden, denn wir haben nicht damit gerechnet, ins Q2 vorzustossen – vor allem nicht auf dieser Strecke.» Brav lobte er auch: «Das ganze Team hat einen super Job gemacht, denn gestern sah es noch nicht so gut aus. Wir haben heute ein bisschen was gefunden und sind näher ans Mittelfeld gerutscht.»

«Dann hatte ich im Q1 eine sehr, sehr gute Runde, mit der ich ins Q2 gerutscht bin», fügte Wehrlein stolz an. «Hoffentlich geht es im Rennen noch weiter nach vorne! Mal sehen, ich brauche sicher einen guten Start. Und auf einem Stadtkurs ist es natürlich das Wichtigste, keine Fehler zu machen und das Auto sicher ins Ziel zu bringen.»

Marcus Ericsson freut sich mit seinem Teamkollegen: «Positiv ist, dass sich Pascal für das Q2 qualifiziert hat. Für mich hat es leider nicht gereicht, dennoch ist es für das Team ein Schritt nach vorne.» Mit Blick auf die eigene Leistung gestand er seufzend: «Es war kein einfacher Tag für mich. Insbesondere die hohen Streckentemperaturen führten dazu, dass ich mit den Reifen zu kämpfen hatte.»

Dennoch bleibt der Schwede optimistisch: «Nichtsdestotrotz konnten wir im dritten freien Training durchaus Fortschritte machen und damit den Rückstand zu unseren direkten Konkurrenten verringern. Ich bin zuversichtlich, dass wir einige Fortschritte mitnehmen können und uns diese im Rennen zugutekommen werden.»

 

 

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