Kimi Räikkönen (Ferrari, P4): Es geht noch besser»

Von Otto Zuber
Formel 1
Ferrari-Star Kimi Räikkönen schloss den Trainingsfreitag in Melbourne als Viertschnellster. Obwohl er schneller als sein Teamkollege Sebastian Vettel unterwegs war, ist der Iceman noch nicht zufrieden.

Mehr als zwei Zehntel trennten das Ferrari-Duo am Ende des ersten Trainingsfreitags des Jahres in Melbourne. Zum Saisonauftakt hatte nicht etwa der vierfache Champion und letztjährige Titelkandidat Sebastian Vettel, sondern dessen Stallgefährte Kimi Räikkönen, der sich mit 1:24,214 min hinter Lewis Hamilton, Max Verstappen und Valtteri Bottas auf Platz 4 der Zeitenliste einreihte.

Den Iceman liess das wie üblich kalt. Mit gewohnt monotoner Stimme gab der Finne nach getaner Arbeit zu Protokoll: «Ich würde sagen, das war ein ziemlich normaler erster Tag in Australien. Alles fühlt sich etwas anders an als noch bei den Testfahrten in Barcelona. Aber das war natürlich zu erwarten, denn das ist eine ganz andere Strecke. Es war ein ganz guter Trainingstag.»

Dennoch betonte Kimi auch: «Insgesamt lief es nicht allzu schlecht, aber es geht sicherlich noch besser. Wir haben einige Sachen ausprobiert, die da und dort für Verbesserungen sorgen. Wir müssen vieles richtig hinbekommen und wir haben viele Fragezeichen, was zu Saisonbeginn auch nichts Ungewöhnliches ist. Es war ein ganz normaler Trainingsfreitag und kein schlechter Start für dieses Wochenende. Wir müssen nur alles genau analysieren und auch schauen, was das Wetter morgen bringt.» Denn für den Qualifying-Samstag sagen die Wetter-Experten Regen voraus.

Auf die Frage, in welchen Bereichen der grösste Verbesserungsbedarf bestehe, antwortete der Champion von 2007 ausweichend. «Wir müssen uns überall verbessern, und auch das ist ganz normal», winkte er ab. Und mit Blick auf den Albert Park Circuit lobte der 20-fache GP-Sieger: «Die Strecke bot viel mehr Grip als in den Vorjahren, und das, obwohl viele Blätter auf der Piste liegen. Natürlich war es knifflig, eine gute Abstimmung zu finden, weil sich die Pistenverhältnisse ständig änderten, aber das ist immer so.»

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