David Coulthard: Demofahrt in Kasachstan

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Der geplante Grand Prix von Kasachstan wirft seine Schatten voraus. David Coulthard zeigte den Einwohnern der größten Stadt des Landes, Almaty, schon jetzt, wie sich ein Formel-1-Auto anhört.

Kasachstan, das Land der früheren UDSSR, das sich von Kaspischen Meer bis zur Grenze Chinas erstreckt, soll ab dem kommenden Jahr Gastgeber eines Formel-1-Rennens sein. Und die Kasachen sind offenbar begeistert von der Königsklasse. Mehr als 40.000 Fans bejubelten David Coulthard, als er in einem RB7 über den Republic Square von Almaty brauste.

«Es gibt kein Geräusch wie dieses», sagte der Schotte über den Lärm des V8-Motors. «Sogar ich zittere am ganzen Körper, wenn der V8 angelassen wird. Und das den Leuten nahezubringen war fantastisch.» Nach seiner Fahrt und einigen ohrenbetäubenden Burnouts und qualmenden Donuts bekam Coulthard von Bürgermeister Achmetdschan Smagulowitsch Jesimow das Symbol der Stadt überreicht, einen goldenen Apfel.

«Der Ort war gut gewählt, vor einem wichtigen politischen Gebäude. Der Bürgermeister war dabei und konnte sehen, wie die Formel 1 die Menschen mit dem Sport verbindet», betonte Coulthard. «Aus unserer Sicht war es ein großer Erfolg. Auf alle Fälle haben wir aber die Herzen der Kasachen gewonnen, die noch nie zuvor ein Formel-1-Auto gesehen hatten.»

«Die Leute waren unglaublich und blieben ewig lange da, um zu applaudieren und zu jubeln und sie waren von der ganzen Veranstaltung unheimlich beeindruckt und das war schön zu sehen.» David Coulthard gab das Kompliment zurück und erklärte, er sein von Kasachstan sehr beeindruckt gewesen.

«Es hat mich sehr beeindruckt. Es ist so ruhig hier», sagte der 43-Jährige, der vor seinem Auftritt natürlich eine Tour durch die Stadt gemacht hatte. «Das erinnert mich an das Event in Peru, da war es ebenfalls so friedlich. Über der ganzen Stadt liegt so eine Ruhe, das ist wunderschön. Außerdem beeindruckt einen die Sauberkeit. Ich bin aus Monaco daran gewöhnt, dass die Straßen sehr sauber sind und hier haben sie das auch sehr gut unter Kontrolle. Die Menschen sind freundlich und glücklich und ich kann allen nur empfehlen, Kasachstan zu besuchen.»

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