Wie Fabriek Weltmeister werden will

Von Jan Sievers
Langbahn-WM
«Mein Starts sind nicht gut genug», klagt Dirk Fabriek

«Mein Starts sind nicht gut genug», klagt Dirk Fabriek

Dirk Fabriek ist eine feste Grösse im Langbahnsport. In den letzten beiden Jahren holte der 25-jährige Niederländer jeweils die Bronzemedaille in der WM.

Bist du zufrieden mit deinem Saisoneinstand, oder denkst du, es hätte besser laufen müssen?

Im Moment geht es eigentlich ganz gut, nur mit den Starts habe ich noch Probleme. Ich muss immer von hinten nach vorne kommen. Es ist besser, wenn man gute Starts hat und gleich vorne dabei ist. Dann ist es leichter.

Wieso funktionieren die Starts nicht?

Ich habe keine Ahnung. Ende des letzten Jahres hat es angefangen und bis jetzt habe ich den Fehler nicht gefunden.

In den vergangenen beiden Jahren warst du in der Langbahn-WM Dritter. Dieses Jahr wirst du Weltmeister, oder was ist dein Ziel?

Dazu müssen erst meine Starts besser werden. Aber sicher, ich starte in der WM, um Weltmeister zu werden.

Kommendes Wochenende beginnt in Pfarrkirchen die Weltmeisterschaft. Ist es eine Bahn nach deinem Geschmack?

Ja, aber 1000-Meter-Bahnen fahren kann jeder. Wenn man gute Starts hat und vorne ist, ist es kein Problem. Wenn man aber hinter einem ist, kommt man in den Sandstrahl, und das ist nicht gut. Auf jeden Fall möchte ich ins Finale kommen, dann werden wir sehen.

Dieses Jahr wird die WM in sechs Rennen entschieden. Liegen dir die anderen Strecken mehr?

Die anderen Bahnen sind besser für mich als Pfarrkirchen. Eenrum ist auch dabei, diese Bahn mag ich sehr. Auch Vechta ist gut. Für mich sind alle Bahnen gut, die in diesem Jahr dabei sind, die 1000-Meter-Bahnen aber etwas weniger.

Wer sind in diesem Jahr deine grössten Gegner?

Es ist immer Gerd Riss. Aber jetzt kommen auch die beiden Tresarrieu-Brüder wieder, die mit den Bahnen auch gut zurecht kommen werden. Kröger ist immer schnell, und Katt ist momentan auch gut drauf. Es sind natürlich noch einige mehr, die stark sind. Alle 18 Fahrer sind gut.

Im letzten Jahr bei der Team-WM habt ihr den Titel in Eenrum knapp den Deutschen überlassen müssen. Kommt es in diesem Jahr zur Revanche?

Im letzten Jahr fuhren wir zu Hause, 2010 ist die Team-WM in Morizes. Das ist nicht meine Lieblingsbahn, aber Theo Pijper ist da immer gut. Vielleicht kommt es ja zur grossen Revanche, mal gucken.

Sicher bist du gesetzt für das niederländische Team. Oder ist es wie in Deutschland, wo es dem Teammanager schwer fallen wird, wer von den vielen guten Fahrern starten soll.

Bis jetzt weiss ich noch nicht wer fährt, aber normalerweise müsste ich dabei sein.

Materiell bist du gut ausgerüstet. Ein paar Änderungen zum Vorjahr sind dennoch an deinem Bike zu erkennen.

Wir haben neue Kupplungen.

Liegt es vielleicht daran, dass deine Starts nicht so gut klappen?

Wir müssen erst lernen, wie sie richtig funktioniert. Ich habe noch nicht das perfekte Gefühl für sie. In Plattling war ich schon gut mit den Starts dabei. Noch nicht super, aber gut. Ich bin noch nicht so alt und habe noch nicht so viel Erfahrung. Aber die brauchen wir.

Ist das auch ein Grund, warum Gerd Riss, der auf viel mehr Erfahrung bauen kann, bei der letzten WM so viel schneller war als der Rest?

Ja, es ist die Erfahrung. Erfahrung ist alles im Bahnsport. Besonders am Start ist die Erfahrung wichtig. Im Rennen bin ich auf neun von zehn Bahnen immer vorne mit dabei. Aber wenn ich die Starts nicht mache, muss ich immer von hinten nach vorne kommen, und das ist mein Problem. Wenn ich die Starts gewinne, kann ich Weltmeister werden.

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