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Jacob Alkema: «KNMV investiert mit Airfences in die Zukunft des Bahnsports»
Eine wichtige Investition in Puncto Sicherheit hat jetzt die KNMV getätigt. Sie hat zur neuen Bahnsportsaison Airfences gekauft, die gleichen, die aktuell auch der DMSB in Betrieb hat.
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Die KNMV (Koninklijke Nederlandse Motorrijders Vereniging) ist der zentrale niederländische Verband für Motorsport, der Rennen in Disziplinen wie Motocross, Straßenrennsport, Trial, Enduro und Bahnsport organisiert. Sie fördert den Sicherheitsaspekt, vergibt Sportlizenzen (auch Tagespässe) und unterstützt sowohl den Breiten- als auch den Top-Sport.
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«Wir investieren in die Sicherheit der Aktiven auf der Bahn und wollen auch nach außen für die interessierte Öffentlichkeit ein Zeichen dafür setzen, dass wir vorausschauen und in die Zukunft des Bahnsports investieren», sagt Jacob Alkema, Vorsitzender der KNMV-Expertengruppe Bahnsport in den Niederlanden im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zum Kauf von 450 Metern Airfences. Die Airfences sollen schlimme Unfälle verhindern helfen Mehr als 100.000 € hat der niederländische Verband in diese Luftkissenpolster investiert, die Stürze in den Kurven der Gras- und Sandbahnen abmildern und böse Verletzungen bei den Solisten und Gespannteams verhindern sollen. Bisher waren in den Niederlanden Airfences nur bei EM- und WM-Läufen verpflichtend, wenn außen eine bestimmte Auslaufzone vorhanden war. Zur Erinnerung: Im August 2023 starb der Niederbayer Florian Niedermeier beim Rennen ‚Master of Sidecars’ in Eenrum (Provinz Groningen). Das Gespann mit Marco Hundsrucker am Lenker und Niedermeier als Beifahrer war eingangs der Zielkurve aus der Bahn geraten und in die begrenzende Holzplanke geknallt. Für Niedermeier kam jede Hilfe zu spät, Hundsrucker wurde schwer verletzt. Airfences waren bei diesem Rennen nicht verpflichtend vorhanden.
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Die neuen Airfences nutzen ab dieser Saison in den Niederlanden zehn Veranstalter, die Speedwayclubs in Lelystad und Veenoord haben eigene und nutzen die weiter. «Die Kosten verteilen sich auf drei Gruppen», erklärt Alkema, der auch im Vorstand der FIM Europe für den Bahnsport tätig ist, «da ist natürlich der KNMV, aber auch die Clubs mit 1000 € pro Rennen und die Aktiven, also Fahrerinnen und Fahrer. Letztere zahlen bei der Einschreibung für ein Rennen 10 Euro pro Tag. Jugendliche müssen nichts zahlen.»
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