Petronas: Pasini verletzt, Jonas Folger ein Kandidat?

Moto2
Jonas Folger

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Mattia Pasini fehlt im Moto2-GP von Barcelona, weil sich der Kalex-Pilot das Schlüsselbein brach. Petronas Sprinta Racing braucht einen neuen Ersatzmann – was an den Gerüchten zu Jonas Folger dran ist.

Mattia Pasini wird in Barcelona – wie schon bei den ersten drei Rennen der Saison – wieder als TV-Experte für Sky Sport Italia im Einsatz sein, wie der italienische Sender am heutigen Donnerstag auf seiner Webseite schrieb. Der zwölffache GP-Sieger, der sich Ende 2018 mit keinem Moto2-Team hatte einigen können, brach sich bei einem Trainingsunfall sein linkes Schlüsselbein. Das Röntgenbild postete der 33-Jährige selbst auf seinem Instagram-Profil.

Somit muss sich das Petronas Sprinta Racing Team auf die Suche nach einem Ersatz für Ersatzmann Pasini machen. Zur Erinnerung: Der Italiener war seit Le Mans auf der Kalex von Stammfahrer Khairul Idham Pawi unterwegs, der sich nach einem Sturz in Jerez einer komplizierten Operation am kleinen Finger unterziehen musste.

Hier brachte «skysport.it» den Yamaha-Testfahrer Jonas Folger ins Spiel, der für Pasini einspringen soll. Der Deutsche bestritt sein letztes MotoGP-WM-Rennen im September 2017 in Aragón, ehe er sich vor dem Japan-GP desselben Jahres mit schweren gesundheitlichen Problemen aus der MotoGP-WM zurückzog. Später wurde klar: Der fünffache GP-Sieger litt an einem klassischen Burn-out.

2018 testete Folger für Kalex die 2019-Moto2-Maschine in Brünn, Aragón und Jerez, dazu war er im Sommer in Brünn einmal auf der KTM RC16 unterwegs, als Testfahrer Mika Kallio verletzt war. Im November war der 25-Jährige schließlich beim MotoGP-Test in Valencia erstmals als Yamaha-Testpilot im Einsatz. 2019 testete er in Sepang und zuletzt in Mugello. Zudem trainiert er immer wieder auf einer Yamaha R1, die vom Yamaha Austria Racing Team (YART) veredelt wurde.

Folger befindet sich im Moment zum Jet-Surfen am Brünner See. In Barcelona werden ihn die Fans in einer guten Woche nicht im Einsatz sehen. Denn die Recherchen von SPEEDWEEK.com ergaben: Sein Yamaha-Vertrag erlaubt keine Renneinsätze für ein anderes Team, auch nicht in der Moto2-Klasse.

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