Domi Aegerter (2.): «Ich bin sehr überrascht!»

Von Sharleena Wirsing
Vorjahressieger Dominique Aegerter scheint auf dem Sachsenring erneut in Höchstform zu sein

Vorjahressieger Dominique Aegerter scheint auf dem Sachsenring erneut in Höchstform zu sein

2014 siegte Dominique Aegerter von der Pole-Position aus auf dem Sachsenring. In diesem Jahr war er am Freitag der schnellste deutschsprachige Moto2-Pilot.

Fünf deutschsprachige Fahrer lagen in der kombinierten Zeitenliste der Moto2-Klasse am Freitag unter den Top-10. Der Schnellste unter ihnen war der Schweizer Dominique Aegerter. Er belegte den vierten Rang mit nur 0,070 sec Rückstand.

Im zweiten Training lag der Kalex-Pilot sogar auf Rang 2, nur 0,028 sec hinter der Bestzeit. 22 Fahrer lagen innerhalb von 0,7 sec. «Nicht schlecht», lachte Aegerter.

2014 feierte der Rohrbacher beim Grand Prix von Deutschland seinen ersten GP-Sieg. «Es ist ein schönes Gefühl, wieder auf dem Sachsenring zu sein. Doch ich wusste, dass es anders ist, weil das Jahr nicht so gut angefangen hat. Ich hatte keinen so guten Start und Speed fehlte. Daher war ich am Freitagmorgen sehr überrascht, dass ich vorne mithalten konnte. Auch am Nachmittag lief es gut.»

Der Sachsenring zählt aber nicht zu deinen Lieblingsstrecken? «Stimmt. Es ist ganz klar nicht meine Lieblingsstrecke. Assen ist eine schöne Strecke, doch dort war ich nur im ersten Training vorne dabei. Im letzten Jahr hatte ich auf dem Sachsenring ein perfektes Wochenende. Jetzt ist es schön, dass es hier wieder so gut klappt.»

Konntest du deine Zeiten konstant fahren? «Ja, ich war auch alleine konstant schnell. Doch wir müssen uns noch verbessern, denn alle werden sich am Samstag steigern. Wir hatten am ersten Tag ziemlich viel Wind, aber die Asphalttemperaturen waren ziemlich gut. Doch die Reifen kühlten durch den kalten Wind recht schnell ab. Am Samstag muss man 1:24er-Zeiten fahren, um vorne dabei zu sein», weiß Aegerter.

Welche Erwartungen hast du für das Qualifying? «Da ich so gut angefangen habe, versuche ich, die ersten zwei Startreihen anzuvisieren. Zarco und Rabat sind normalerweise nicht so weit hinten, aber es geht dabei um eine Zehntel. Das ist nichts. Wenn man keinen Windschatten hat oder die Linie nicht perfekt erwischt, ist man plötzlich Zehnter. Das ist sehr schwierig. Doch ich denke, dass ich eine schnelle Runde fahren kann. Doch wie du siehst, befinden sich neun Piloten innerhalb von 0,2 sec.»

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