Max Verstappens GP-Karriere in Gefahr? Das sagt F1-CEO Stefano Domenicali
Max Verstappen äusserte sich kritisch über die neue Formel 1. Viele Fans fragen sich deshalb: Beendet der Red Bull Racing-Star bald seine GP-Karriere? Formel-1-CEO Stefano Domenicali bleibt cool.
Die Formel 1 schlägt in diesem Jahr ein neues Kapitel auf und nicht alle GP-Stars freuen sich über die Richtung, die mit den umfassenden Regeländerungen eingeschlagen wurde. Ein prominenter Kritiker ist etwa Max Verstappen. Der vierfache Weltmeister verglich etwa die Fahrweise, die das neue Energie-Management erfordert, mit der Formel 1 auf Steroiden.
Die Fans fragen sich deshalb: Geht der Niederländer, der ein erklärter Fan von anderen Rennserien ist, bald andere Wege und kehrt dem GP-Zirkus den Rücken? Formel-1-CEO Stefano Domenicali glaubt nicht daran. Er sagt: «Zunächst einmal will ich betonen, dass wir mit allen Fahrern reden, ich habe gerade ein Meeting mit Charles Leclerc gehabt und ich treffe mich mit allen Fahrern. Auch Max habe ich getroffen, und er ist ein unglaublicher Fahrer.»
«Er hat seine eigene Art, etwas zum Ausdruck zu bringen, das auf die eine oder andere Art interpretiert werden kann. Aber ich kann euch garantieren, dass die Formel 1 Max mehr als jedem anderen am Herzen liegt. Er sagt die Dinge auf seine Weise, aber wir hatten ein sehr konstruktives Treffen. Wir haben uns darüber ausgetauscht, was seiner Meinung nach getan werden muss, um den Fahrstil im Mittelpunkt zu halten, ohne die Herangehensweise zu ändern», erklärt der frühere Ferrari-Teamchef weiter.
Stefano Domenicali glaubt: Die Kommentare werden sich ändern
«Es war schon in der Vergangenheit der Fall, dass die Weiterentwicklung der Autos und deren Technologie die Fahrweise bestimmt und verändert hat. Und das wird auch in Zukunft so sein. Und ich kann garantieren, dass alle sehr konstruktiv sind. Und die Kommentare nach dem ersten Tag unterscheiden sich bereits sehr von jenen in den folgenden Tagen. Auch das wird sich weiterentwickeln», ist sich Domenicali sicher.
«Wenn wir uns zur Saisonmitte oder am Ende des Jahres wieder zusammensetzen werden, dann bin ich mir sicher, dass wir andere Kommentare hören werden, wir werden über andere Dinge diskutieren, und das ist ganz normal für die Formel 1, ich weiss noch, wie das bei einer Änderung im Jahr 2021 war, ein technischer Direktor prophezeite, dass die Autos sechs oder sieben Sekunden langsamer sein werden. Doch dem war nicht so. Wir haben gesehen, wie sich das Ganze dann in den folgenden Jahren entwickelt hat», sagt der Italiener.
«Ich bin in dieser Hinsicht immer sehr vorsichtig und versuche, die Dinge intern zu lösen, wie es sich gehört. Denn wir müssen uns nicht auf etwas konzentrieren, das nicht im Sinne der Fans ist. Und wir wissen, dass Max auch in Zukunft ein Teil der Formel 1 sein wird. Natürlich ist es sehr wichtig, dass wir ihm zuhören, genauso wie wir allen Top-Fahrern zuhören, die in diesem Sport eine wichtige Rolle spielen», betont Domenicali, der auf Nachfrage auch klarstellt: «Ich bin Zuversichtlich, was die Formel-1-Zukunft von Max angeht, weil ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihm pflege. Ich kenne ihn sehr, sehr gut. Und ich verbringe viel Zeit mit ihm. Das ist der Grund. Er liebt die Formel 1, daran besteht kein Zweifel.»
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