Bradley Smith (KTM): «Pol und ich fordern Ähnliches»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP

Beim letzten MotoGP-Test in Katar vor dem Saisonstart 2017 rechnet Bradley Smith erneut mit zahlreichen verbesserten Komponenten für seine KTM RC16. Der Brite betont, dass sich diese Arbeit vor allem 2018 auszahlen wird.

KTM-Werkspilot Bradley Smith landete beim MotoGP-Test auf Phillip Island auf dem 19. Platz der Zeitenliste mit 1,429 sec Rückstand auf die Bestzeit und 0,121 sec auf seinem Teamkollegen Pol Espargaró. Im Hinblick auf den nächsten MotoGP-Test von 10. bis 12. März in Katar weiß Smith genau, woran noch gearbeitet werden muss.

«Pol und ich haben sehr viele Informationen gesammelt. Im Teammeeting wurde dann klar, dass wir ähnliche Dinge fordern. Nun müssen die nächsten Schritte folgen. Wir müssen noch an der Elektronik arbeiten, vor allem an der Beschleunigungsphase, die in der MotoGP-Klasse entscheidend ist», erklärte Smith. «Natürlich suchen wir auch in allen anderen Bereichen nach Verbesserungen, aber dabei geht es dann schon ins Detail.»

Im Verlauf des Australien-Tests konnte Smith seinen Rückstand auf die Spitze um ganze 1,8 sec verringern. «Es war sehr wichtig, auf Phillip Island zu testen, denn die Charakteristik unterscheidet sich stark von jener der drei Strecken, auf denen wir zuvor fuhren. Dieser Test brachte positive und negative Seiten der Maschine zum Vorschein, deshalb haben wir nun eine genauere Vorstellung davon, wie gut unser Paket ist. Mit dem harten Hinterreifen erlebten wir einige Probleme, doch am Ende fanden wir eine brauchbare Lösung. Das ist positiv. Was die Elektronik betrifft waren die langen Kurven und die Beschleunigungsphasen eine Herausforderung. An den ersten beiden Tagen kam ich nicht auf so gute Zeiten, wie ich es erwartet hätte, aber am dritten Tag fühlte ich mich wohl. Auf Phillip Island sind die Details entscheidend. Eine 1:29er-Zeit war gut, die 1,4 sec Rückstand waren besser als erwartet», freute sich Smith.

«Ich war froh, dass ich meine Zeit am dritten Testtag in Australien schnell verbessern konnte und am Ende eine 1:29er-Zeit fahren konnte. Wir gingen in die richtige Richtung. Ich fuhr eine etwas andere Geometrie als Pol, aber alles andere war am Ende sehr ähnlich. Das ist ein wirklich gutes Zeichen. KTM kann nun noch besser reagieren, denn zwischen Australien und Katar ist mehr Zeit als zwischen Sepang und Australien war», ist dem 26-Jährigen bewusst, der 2015 mit der Tech3-Yamaha den sechsten WM-Rang sichern konnte. «Ich habe keine Zweifel, dass sie uns wieder einige neue Teile liefern werden.»

2017 muss KTM die Rennwochenenden in Austin, Las Termas, Barcelona, Assen, auf dem Sachsenring und in Motegi ohne vorherigen Test bestreiten. «Auf den Strecken, auf denen wir vor dem Saisonstart noch nicht getestet haben, werden wir akzeptieren müssen, dass uns Erfahrungswerte fehlen. Dafür können wir auf den Strecken, die wir mit der KTM bereits kennen, mehr angreifen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir uns für zwei Jahre bei diesem Projekt verpflichteten. Das alles macht uns für 2018 stärker. Bei Tests kannst du 200 Runden drehen und ohne Druck am Bike arbeiten. Das ist derzeit sehr wichtig für uns», betont der Brite.

Gesamtwertung MotoGP-Test Phillip Island nach 3 Tagen

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:28,549 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:28,843
3. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,033

4. Jonas Folger, Yamaha, 1:29,042
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,101
6. Alex Rins, Suzuki, 1:29,103
7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,248
8. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:29,342
9. Jack Miller, Honda, 1:29,358
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:29,361
11. Álvaro Bautista, Ducati, 1:29,411
12. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,470
13. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,547
14. Danilo Petrucci, Ducati, 1:29,615
15. Johann Zarco, Yamaha, 1:29,670
16. Héctor Barberá, Ducati, 1:29,791
17. Pol Espargaró, KTM, 1:29,857
18. Loris Baz, Ducati, 1:29,977

19. Bradley Smith, KTM, 1:29,978
20. Scott Redding, Ducati, 1:30,005

21. Karel Abraham, Ducati, 1:30,142
22. Sam Lowes, Aprilia, 1:30,200

Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, Freitag, 17.2.

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:28,549 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:28,843
3. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,033

4. Jonas Folger, Yamaha, 1:29,042
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,101
6. Alex Rins, Suzuki, 1:29,103
7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,248
8. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:29,342
9. Jack Miller, Honda, 1:29,358
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:29,361
11. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,470
12. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,547
13. Danilo Petrucci, Ducati, 1:29,615
14. Johann Zarco, Yamaha, 1:29,670
15. Héctor Barberá, Ducati, 1:29,791
16. Pol Espargaró, KTM, 1:29,857
17. Loris Baz, Ducati, 1:29,977

18. Bradley Smith, KTM, 1:29,978
19. Álvaro Bautista, Ducati, 1:29,984
20. Scott Redding, Ducati, 1:30,005

21. Sam Lowes, Aprilia, 1:30,200
22. Karel Abraham, Ducati, 1:30,452

Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, Donnerstag, 16.2.

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:28,847 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:29,309
3. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,325
4. Álvaro Bautista, Ducati, 1:29,411
5. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,483
6. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:29,501
7. Jonas Folger, Yamaha, 1:29,664
8. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,674
9. Alex Rins, Suzuki, 1:29,802
10. Jack Miller, Honda, 1:29,838
11. Johann Zarco, Yamaha, 1:29,880
12. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,947
13. Karel Abraham, Ducati, 1:30,142
14. Danilo Petrucci, Ducati, 1:30,150
15. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:30,197
16. Dani Pedrosa, Honda, 1:30,245
17. Héctor Barberá, Ducati, 1:30,352
18. Scott Redding, Ducati, 1:30,435
19. Pol Espargaró, KTM, 1:30,645
20. Loris Baz, Ducati, 1:30,852
21. Sam Lowes, Aprilia, 1:30,895
22. Bradley Smith, KTM, 1:31,704

Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, Mittwoch, 15.2.

1. Marc Márquez, Honda, 1:29,497 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,683
3. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,926
4. Maverick Viñales, Yamaha, 1:29,989
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:30,065
6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:30,262
7. Dani Pedrosa, Honda, 1:30,280
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:30,410
9. Jack Miller, Honda, 1:30,426
10. Jonas Folger, Yamaha, 1:30,578
11. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:30,631
12. Álvaro Bautista, Ducati, 1:30,770
13. Héctor Barberá, Ducati, 1:30,771
14. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:30,803
15. Johann Zarco, Yamaha, 1:30,868
16. Karel Abraham, Ducati, 1:31,179
17. Pol Espargaró, KTM, 1:31,200
18. Loris Baz, Ducati, 1:31,249
19. Alex Rins, Suzuki, 1:31,432
20. Scott Redding, Ducati, 1:31,756
21. Sam Lowes, Aprilia, 1:32,308
22. Bradley Smith, KTM, 1:32,690

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