Formel 1: Erster Alpine-Fahrer steht fest

Aleix Espargaró & Iannone: Argentinien liegt Aprilia

Von Otto Zuber
Mit den Rängen 10 und 14 landeten beide Aprilia-Werksfahrer beim Saisonauftakt in den Punkten. Aleix Espargaró und Andrea Iannone sind zuversichtlich, auch in Argentinien um die Top-10-Plätze zu kämpfen.

Nach der großen Aprilia-Party am Wochenende, als 10.000 begeisterte Anhänger den Mugello stürmten, geht es auch für den Hersteller aus Noale nach Argentinien, wo am kommenden Sonntag das zweite MotoGP-Rennen des Jahres ansteht.

Aleix Espargaró, der gerade erst in Südafrika das berüchtigte Mountainbike-Rennen «Cape Epic» bestritten hat, freut sich auf die lange Reise nach Südamerika. «Die Strecke in Argentinien ist eine, die mir gefällt und auf der ich immer ziemlich konkurrenzfähig war. Ich kann es nicht erwarten, dorthin zurückzukehren», erklärte der Spanier, der beim Argentinien-GP 2015 sogar auf dem zweiten Startplatz stand – allerdings noch auf der Suzuki.

Beim Saisonauftakt 2019 landete der ältere der Gebrüder Espargaró auf Rang 10. «Das Wichtigste ist für uns, in den nächsten zwei Rennen wieder in die Top-10 zu fahren und mit guter Punkteausbeute und Zuversicht nach Jerez zu kommen. Die RS-GP 2019 ist sehr schnell im fünften und sechsten Gang, ich hoffe, dass ich diese Verbesserungen auf der langen Geraden von Termas nutzen kann», verwies der Aprilia-Werksfahrer auf die 1076 Meter lange Gerade von Termas de Rio Hondo.

Sein neuer Teamkollege Andrea Iannone zog nach seinem ersten Grand Prix als Aprilia-Pilot eine positive Bilanz: Als 14. schaffte er den Sprung in die Punkteränge. «An unserem ersten Rennwochenende haben wir gut gearbeitet und bewiesen, dass wir auf dem richtigen Weg sind», betonte der Italiener. «Wenn ich mir die letzten Jahre anschaue, dann war Aleix mit der Aprilia auf der Strecke von Termas de Rio Hondo schnell. Ich erhoffe mir, dass wir es auch in diesem Jahr sein können. Unsere Priorität ist aber nicht das reine Ergebnis, sondern eine kontinuierliche Verbesserung der RS-GP, die uns näher an die Besten der Weltmeisterschaft bringt.»

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