Valentino Rossi (Rang 4): «Ich darf nichts bedauern»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Harte Fights: Marc Márquez (93) im Rennen gegen Rossi

Harte Fights: Marc Márquez (93) im Rennen gegen Rossi

WM-Leader Valentino Rossi musste in Australien mit Platz 4 eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Aber er sah auch positive Aspekte bei seinem Phillip-Island-Auftritt.

Valentino Rossi ist der grosse Verlierer des MotoGP-Kräftemessens beim GP von Australien. Sein Vorsprung auf Jorge Lorenzo ist innerhalb von knapp 41 Minuten von halbwegs beruhigenden 18 auf bedrohliche 11 Punkte geschrumpft.

Trotzdem verlor der neunfache Weltmeister die gute Laune nicht. Bei 13 bei 15 Gelegenheiten kam Rossi in Phillip Island seit dem Jahr 2000 aufs Podest. Diesmal fehlte ihm beim Kampf um Platz 3 gegen Iannone eine Zehntelsekunde.

«Am Ende ist eine grosse Schande. Ich bin besonders deshalb unzufrieden, weil ich den Podestfight verjuxt habe. Es war ein grossartiges Rennen, von der ersten bis zur letzten Runde ein wahnsinnig schneller Rhythmus, unzählige Überholmanöver, harte Duelle, viele unterschiedliche Fahrer... Es war wirklich ein Phillip-Island-Race des alten Stils. Am Anfang war sogar die Suzuki dabei, Honda, Ducati, Yamaha, alle vorne. Es ärgert mich, dass es mit den Top-3 nicht geklappt hat, weil ich ganz klar das Potenzial dazu gehabt habe. Es ist natürlich ein Jammer, sieben Punkte auf Jorge eingebüsst zu haben, besonders weil mein Speed heute im Rennen sehr gut war. Ich hätte genau so gut vor ihm ins Ziel kommen können. Ich bin also einerseits nicht happy, anderseits freut mich, dass mein Bike sehr konkurrenzfähig war, auch meine fahrerische Performance konnte sich sehen lassen.»

Rossi weiter: «Ich denke, es war die Schuld von mir und meinem Team, denn wir haben am Samstag Fehler gemacht. Wir haben viel Zeit beim Ausprobieren von Settings verloren, die uns nichts gebracht haben. Und wenn du dir solche Aktionen in der MotoGP leistest, kommst du einfach nicht mit der richtigen Vorbereitung ins Qualifying. Wenn ich einen besseren Startplatz als den siebten Platz gehabt hätte, wäre im Rennen sicher mehr drinnen gewesen. Aber es hat keinen Sinn, irgendetwas zu bedauern. Wir müssen nach vorn blicken und daraus für die Zukunft lernen. Und wir müssen uns an diese Fehler erinnern, wenn wir nach Malaysia kommen. Dort werden wir das nächste entscheidende Rennen erleben. Aber andererseits bin ich happy, weil wir auch hier gezeigt haben, dass wir das nötige Potenzial für Siege haben.»

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