Vorjahres-Sieger Stefan Bradl startet morgen aus der 2. Reihe, Landsmann Sandro Cortese sogar aus der ersten. Die Pole-Position gehört dem Italiener Andrea Iannone.
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Am Samstag morgen im 2. Freien Training war der Spanier [*Person Pol Espargaro*] (Derbi Racing Team) der Schnellste gewesen, gefolgt von WM-Leader [*Person Julian Simon *](Bancaja-Aprilia) und [*Person Bradley Smith*] (Bancaja Aprilia). Bester Deutscher war wie schon am Vortag trotz eines harmlosen Ausrutschers Stefan Bradl auf Rang 5. Auch Sandro Cortese (9.), Jonas Folger (10.) und Marcel Schrötter (15.) lagen in den Top-10.
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Die beiden KTM-Piloten Marc Marquez und Cameron Beaubier waren spektakulär gestürzt. Während der Spanier mit Prellungen davonkam, fiel der Amerikaner mit einem Schlüsselbeinbruch für Qualifying und Rennen aus. Dann galt es ernst. Nach 15 der 40 Minuten Qualifying sah es bereits gut aus für die Deutschsprachigen. Vorjahres-Sieger Stefan Bradl war mit der Viessmann-Aprilia Erster, Sandro Cortese auf der Ajo Interwetten-Derbi Dritter. Fünf Minuten vor Ende des Qualifyings war Bradl Zweiter, Cortese Sechster. Marquez warf die KTM wie schon am Morgen neben die Strecke, blieb aber wieder unverletzt.
Die letzten Minuten verlief spannend. Cortese rückte im Windschatten von Simon auf Rang 3 vor, der Spanier blieb als Vierter in der ersten Startreihe. Schnellster war Katar-, Motegi- und Barcelona-Sieger Andrea Iannone (Onghetta Aprilia) vor dem Spanier Nicolas Terol (Jack&Jones Aprilia).
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Sandro Cortese war mit seinem Platz in der ersten Startreihe sehr zufrieden: "Dass ich Simons Windschatten erwischt habe, war reiner Zufall. Wichtiger ist mir, dass ich auch allein einen hohen Rhythmus fahren kann, ich war von Anfang vorne dabei. Wenn das Wetter so bleibt, ist für das Rennen in Sachen Abstimmung und Reifenwahl alles klar. Wenn ich es schaffe, die ersten fünf Runden an der Spitze dran zu bleiben, könnte es für einen Spitzenplatz reichen."
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Stefan Bradl startet als Sechster aus der zweiten Startreihe. "Ein Platz in der ersten oder zweiten Reihe war das Ziel, das haben wir geschafft", sagte Bradl. "Also bin ich zufrieden. Am Schluss habe ich einen anderen Vorderreifen probiert, das war nicht optimal, ich hatte in der letzten Runde einen heftigen Rutscher drin. Aber die Änderungen an der Einstellung der Gabel haben sich insgesamt bezahlt gemacht, ich war von Anfang bei den Leuten dabei. Für morgen ist alles klar, Set-up und Reifen. Wir sind bereit."
Der Österreicher Michael Ranseder (CBC Corse Aprilia) wurde 13., der neue Deutsche Meister Marcel Schrötter 16., Jonas Folger 18. Die Schweizer Randy Krummenacher (Degraaf Aprilia) und Dominique Aegerter (Ajo Interwetten Derbi) enttäuschten mit ihren Rängen 23 und 24.
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