Carlos Checa: Hüfte gebrochen, Saison zu Ende!

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Carlos Checa kann sein Pech kaum fassen

Carlos Checa kann sein Pech kaum fassen

Der Sturz von Ducati-Werksfahrer Carlos Checa bei der Superbike-WM in Istanbul war schlimmer als zuerst gedacht.

Ex-Weltmeister Carlos Checa war im ersten freien Training am Freitag in der Türkei bei 190 km/h von seiner Ducati Panigale katapultiert worden. Der Spanier klagt erst über Schmerzen in der linken Hand, dem rechten Bein und den oberen Rippen.

Am Samstag lief Checa mit eingegipstem linkem Arm durchs Fahrerlager. «1996 habe ich mir den Handknochen schon mal gebrochen», schmunzelte er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Die Schraube habe ich noch drin, sie hat das Schlimmste verhindert. An der Schraube ist aber ein Bruch im Knochen.»

Zurück in Spanien ließ sich der 40-Jährige am ganzen Körper untersuchen. Vertrauensarzt Dr. Mir diagnostizierte einen Bruch des Beckens im Bereich des Hüftgelenks. Bereits am Mittwoch soll Checa operiert werden. «Die Verletzungen sind schlimmer als angenommen. Ich werde die Saison nicht beenden können», teilte der 40-Jährige zerknirscht mit.

Möglicherweise sahen wir Carlos Checa in Istanbul zum letzten Mal auf einem Superbike – er sprach dort erstmals öffentlich von Rücktritt. Montag vor einer Woche bezifferte Checa die Chance für seinen Rücktritt auf 70 Prozent. Die erneute Verletzung dürfte das Verhältnis kaum positiv zum Weitermachen beeinflussen. «Dieses Jahr habe ich viel Energie verloren», gibt der 24-fache Superbike-WM-Laufsieger zu. «Meine Batterien sind leer.»

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