24h Le Mans: Vortest-Bestzeit für Toyota am Vormittag

Von Oliver Müller
24h Le Mans
Der Toyota TS050 Hybrid hat am Vormittag in Le Mans die Bestzeit markiert

Der Toyota TS050 Hybrid hat am Vormittag in Le Mans die Bestzeit markiert

Toyota-Pilot Fernando Alonso hat beim Vortest für die 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans bislang die schnellste Runde markiert. Rebellion ist dicht auf den Fersen. In der GTE-Klasse dominiert Ford das Geschehen.

Die erste Hälfte des Vortests zu den 24 Stunden von Le Mans ist bereits Vergangenheit. Außentemperaturen von knapp 25 Grad Celsius (bzw. Asphalt 33 Grad) sorgten am Sonntagvormittag für perfekte Bedingungen rund um den 13,626 Kilometer langen 'Circuit de la Sarthe'. Und diese Verhältnisse nutzten die teilnehmenden Fahrzeuge auch ordentlich aus, um sich auf den legendären Klassiker an der Sarthe (16./17. Juni) einzuschießen. Letztendlich war Toyota-Pilot Fernando Alonso am schnellsten. Der spanische Sportwagen-Rookie, der sich einen TS050 Hybrid mit Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima teilt, hatte in der Mitte des Vormittags seine zehn Pflichtrunden absolviert. Während dieses Stints kam er auf eine Zeit von 3:21,468 Minuten. Diese Marke stellte sich letztendlich als Bestwert der Session heraus. Das lag auch daran, dass die erste Session des Tages 52 Minuten früher als geplant abgebrochen wurde. Grund dafür war ein Zwischenfall auf der Geraden zwischen Mulsanne und Indianapolis, worin der Aston Martin Vantage AMR von Marco Sørensen und der Dallara P217 von Harrison Newey (SMP Racing) involviert waren. 

Mit lediglich 0,360 Sekunden Rückstand belegte der Rebellion R13 von Gustavo Menezes, Mathias Beche und Thomas Laurent die zweite Position der Session. Youngster Laurent war es, der mit 3:21,828 Minuten eine starke Zeit in den Asphalt gebrannt hat. Der Wagen hätte eigentlich sogar die schnellste Runde der Session auf der Schippe gehabt. Denn fügt man die jeweiligen drei Sektor-Bestzeiten des #3 Rebellion zusammen, so käme eine ideale Runde von 3:20,140 Minuten zusammen. Leider wurden die drei Sektoren jedoch nicht auf einem 'Flyer' am Stück absolviert. 

Mit 3:22,187 Minuten kam der zweite Toyota TS050 Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López auf Platz drei. Die Top vier der LMP1-Klasse komplettierte der zweite Rebellion R13 von Neel Jani, André Lotterer und Bruno Senna mit 3:23,595 Minuten. Dahinter folgten die beiden BR1 von SMP Racing und der ENSO CLM.

Im Gegensatz zum Saisonauftakt im belgischen Spa-Francorchamps absolvierte auch Ginetta gezeitete Runden. Der Wagen von Oliver Rowland, Alex Brundle und Oliver Turvey schaffte insgesamt elf Umläufe und erzielte dabei einen Bestwert von 3:34,766 Minuten. Der zweite G60-LT-P1 nahm nicht an der Session teil. Auch der BR1 von DragonSpeed konnte nichts auf die Uhr bringen. Nach dem Crash von Spa musste das Team ein neues Chassis aufbauen, das in der Vormittagssession jedoch nur für sechs Installationsrunden auf die Strecke ging.

In der LMP2-Klasse dominierte wie üblich Oreca das Geschehen. Insgesamt sieben der Wagen aus Südfrankreich lagen an der Spitze des Klassements. Mit 3:30,176 Minuten ging die Bestzeit an den Wagen von G-Drive Racing und Roman Rusinov, Jean-Eric Vergne und Andrea Pizzitola.

Ein ähnliches Spiel gab es auch in der GTE-Klasse. Dort hatten sich alle vier Ford GT an der Spitze breit gemacht. Mit 3:53,008 Minuten war der Wagen um Andy Priaulx, Harry Tincknell und Tony Kanaan der Schnellste der Session. Dahinter folgten die Teamkollegen Stefan Mücke, Olivier Pla und Billy Johnson (+0,909 Sekunden) und die beiden Ford aus der IMSA-Serie mit Ryan Briscoe/Scott Dixon/Richard Westbrook bzw. Dirk Müller/Joey Hand/Sébastien Bourdais. 'Best of the Rest' in der Klasse wurde der Porsche 911 RSR von Richard Lietz, Gianmaria Bruni und Frédéric Makowiecki mit 3:54,713 Minuten.

Durch den vorzeitigen Abbruch der Vormittagssession wurde die zweite Trainingssitzung des Tages um 30 Minuten nach vorne verlegt. Somit springen die Ampeln bereits ab 13:00 Uhr wieder auf 'Grün'. Gefahren wird dann bis 18:00 Uhr. Hier die Zeiten aus der ersten Session


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