Fernando Alonso (Aston Martin-Honda): «Konnte Hände und Füsse kaum spüren»
Der zweifache Formel-1-Champion Fernando Alonso musste in China nach 32 von 56 Runden aufgeben: «Die Vibrationen waren übel, ich konnte ab Runde 20 meine Hände und Füsse kaum noch spüren.»
Grosser Preis von China auf dem Shanghai International Circuit: kein Aston Martin-Honda im Ziel, das war zu erwarten. Der Kanadier Lance Stroll musste sein Auto wegen schlapper Batterie ausrollen lassen, der Spanier Fernando Alonso gab auf – er hielt es im Cockpit nicht mehr aus.
Der 44-jährige Spanier sagt: «Die Vibrationen waren übel, ich konnte ab Runde 20 meine Hände und Füsse kaum noch spüren. Wir lagen da schon eine Runde zurück, wir waren ohnehin Letzter, also sah ich keinen Sinn mehr darin, so weiterzufahren.»
Honda: Drehzahl gesenkt
«Im Grand Prix war es schlimmer als am Freitag und am Samstag in Trainings und Sprint, keine Ahnung wieso. Wir haben in Sachen Vibrationen Fortschritte gemacht, aber die haben wir künstlich herbeigeführt, indem wir zum Beispiel die Motordrehzahl gesenkt haben.»
«Aber das ist natürlich nicht hilfreich, wenn du im Rennen Batterie aufladen musst, um dich zu wehren. Es wurde mit der Zeit immer schwieriger.»
Alonso bleibt dabei: Das ist eine WM des Energie-Managements. Der 32-fache GP-Sieger sagt aber: «Immerhin machen die Starts Spass. Wie in Australien sind wir auch hier gut aus den Blöcken gekommen. In der ersten Runde haben wir alle tatsächlich den gleichen Akku-Stand, also voll. Ich lag auf einmal in den Top-Ten. Aber dann fallen wir zurück in diese Batterie-Weltmeisterschaft, und da sind wir derzeit halt nicht besonders gut.»
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