Horner-Kritik an Wolff: Noch nie zu Stewards gegangen
Der Silverstone-GP hat auf diverse Weisen für kontroverse Diskussionen gesorgt. Eine mögliche Beeinflussung der Stewards kritisierte Christian Horner deutlich.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Am kommenden Wochenende geht der Titelkampf in der Formel 1 in die nächste Runde. Wie gehen die Beteiligten mit den Geschehnissen in Silverstone um? Seit dem Crash von Max Verstappen sind eine Menge Giftpfeile hin und hergeflogen.
Werbung
Werbung
Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner geht in einer Kolumne auf der Red-Bull-Webseite vor dem Ungarn-GP noch auf einen Punkt ein: Eine mögliche Beeinflussung der Sportkommissare. Denn nach dem Crash auf der Strecke ging es am Funk hoch her. Die Beteiligten beschwerten sich bei Rennleiter Michael Masi. "Michael Masi ist der Renndirektor der FIA; er ist der Ansprechpartner für die Teams; er ist der Schiedsrichter. Man kann ihm die Meinung über den Teamfunk mitteilen und er kann dann entscheiden, ob er sie an die Stewards weitergibt oder nicht", so Horner.
"Die Stewards selbst sind und waren immer ein völlig unabhängiges Gremium, und in den 16einhalb Saisons, in denen ich Teamchef war, bin ich nie mitten in einem Rennen oder einer Session in den Raum der Stewards gegangen", so Horner weiter.
Werbung
Werbung
Nun hatte aber Mercedes-Teamchef Toto Wolff Rennleiter Michael Masi eine E-Mail mit einer Skizze geschrieben, die Hamilton entlasten sollte. Masi entgegnete, er rufe seine Mails nicht ab, Wolff solle doch direkt zu den Stewards gehen.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Horner wurde durch die TV-Übertragung darauf aufmerksam. "Es ist ein bisschen so, als würde man versuchen, eine Jury zu beeinflussen, während sie ihr endgültiges Urteil fällt. Die Stewards werden weggeschlossen, um sicherzustellen, dass sie unabhängig von äußeren Einflüssen sind, um ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen", so Horner.
Horner ging also ebenfalls zu den Stewards "und wies sie darauf hin, dass keiner von uns dort sein sollte und dass es für niemanden angebracht sei, sich einzumischen, während der Entscheidungsprozess im Gange sei. Es ist auch im Sportkodex festgehalten, dass dies nicht akzeptabel ist, und ich freue mich, dass die FIA nun klargestellt hat, dass dies in Zukunft nicht mehr toleriert wird, da es die Stewards zu einer Entscheidung drängen könnte, die nicht ganz fair oder unparteiisch ist." Was das Ungarn-Rennen angeht, so glaubt er, dass Verstappen den Crash abgehakt hat. "Max wird trotz seiner Blessuren auf der Strecke motivierter sein. Das Positive, das wir aus dem Wochenende mitnehmen können, ist, dass wir letztes Jahr eine Sekunde hinter Mercedes zurücklagen. Dieses Jahr hatten wir ein schnelleres Rennauto und waren in der Lage, sie im Sprintrennen zu schlagen", sagte Horner.
Werbung
Werbung
Das zeige, dass man die Lücke zu Mercedes geschlossen habe, "und der Druck lastet auf ihnen", so Horner. Grossbritannien-GP, Silverstone 01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871 03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125 04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573 05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624 06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454 07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289 09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162 10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065 11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329 12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde 17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde 18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde Out Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision WM-Stand nach 10 von 23 Rennen
Werbung
Werbung
Fahrer 1. Verstappen 185 Punkte 2. Hamilton 177 3. Norris 113 4. Bottas 108 5. Pérez 104 6. Leclerc 80 7. Sainz 68 8. Ricciardo 50 9. Gasly 39 10. Vettel 30 11. Alonso 26 12. Stroll 18 13. Ocon 14 14. Tsunoda 10 15. Räikkönen 1 16. Giovinazzi 1 17. Russell 0 18. Schumacher 0 19. Mazepin 0 20. Latifi 0 Teams 1. Red Bull Racing 289 2. Mercedes 285 3. McLaren 163 4. Ferrari 148 5. AlphaTauri 49 6. Aston Martin 48 7. Alpine 40 8. Alfa Romeo 2 9. Williams 0 10. Haas 0
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.