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Die Hersteller-Wertung zeigt, wer in der IDM-EuroMoto das Sagen hat

Die in der Serie engagierten Hersteller Aprilia, BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, MV Agusta, Triumph und Yamaha zahlen nicht nur in den Pool ein, sondern duellieren sich auch bei der Markenmeisterschaft.

Esther Babel

Von

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Wie gehabt, fand auch im Vorjahr in den IDM-Klassen Superbike, Supersport und Sportbike das Rennen um den besten Hersteller statt. Gewertet werden seit Jahren die zwei besten Ergebnisse aus einem Lauf. Zusammengezählt werden die Punkte unabhängig von der Anzahl der eingesetzten Motorräder. Wenn man wie zum Beispiel Florian Alt als einziger Honda-Pilot in der IDM Superbike am Start ist, hat man zu tun, wenn man die Punkte alleine ranschaffen muss. BMW ist dagegen mit einem bunten Strauß Piloten am Start, von denen immer zwei Fahrer ankommen.

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Richtig wild gefeiert wird die Hersteller-Wertung nicht. Man muss schon tief in den Ergebnislisten des Zeitnahme-Anbieters Bike-Promotion wühlen, wenn man die Zahlen finden will. Doch bevor es in die nächste Saison geht, gibt es auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com noch einen Überblick über die Party-Laune der Hersteller.

Kawasaki

Im Hause Kawasaki dürften beim Blick auf die Hersteller-Wertung in den Klassen Supersport und Superbike nicht unbedingt die Korken geknallt haben. Das Kawasaki-Team von Oliver Skach quälte sich in der höchsten Klasse durch eine turbulente Saison mit wechselnden Fahrern. Da auch nur eine Kawasaki am Start war, blieb die Punktzahl mit 37 überschaubar. Ähnlich die Ausbeute in der mittleren Kategorie. Dafür engagieren sich die Grünen kräftig beim Cup- und Kundensport. Laut Chef-Etage fokussiert sich Kawasaki für 2026 auf den Ninja ZX-4RR Cup und ZX-6R Cup.

Ja, es ist wirklich schade, dass die Herstellerwertung ein wenig unter dem Radar läuft»,

Uli Bonsels

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Triumph

«Ja, es ist wirklich schade, dass die Herstellerwertung ein wenig unter dem Radar läuft», urteilt Uli Bonsels aus dem Hause Triumph, welches in der Klasse Sportbike und Supersport am Start war. «Da ist in der Kommunikation von Seiten des Veranstalters definitiv noch Luft nach oben. Triumph hat letztes Jahr die Sportbike-Klasse klar dominiert und die Herstellerwertung mit 191 Punkten Vorsprung so deutlich gewonnen, wie kein andere Hersteller in einer anderen Klasse. Wir wären natürlich glücklich, wenn wir in der kommenden Saison ein ähnlich gutes Resultat erzielen würden.»

Aprilia

«Es war eine äußerst konstruktive Saison für Aprilia in der IDM Sportbike», lässt Erkmar Wolpers, Leiter Marketing & Communication bei Piaggio Deutschland wissen. «Die Teams mussten Erfahrungen in einer Meisterschaft auf sehr hohem Niveau sammeln. Es gibt noch viel zu tun, aber die Aprilia RS 660 erwies sich als sehr zuverlässig und wettbewerbsfähig und bestätigte damit die Rennsport-DNA des Motorrads.»

Honda

Christopher Schmidt aus dem Hause Honda nimmt die Challenge mit einer Prise Humor: « Grundsätzlich eine nette Sache, vorausgesetzt die Marken sind in etwa gleich vertreten. Bei Sportbike und Supersport ist dies in etwa gegeben, aber in der Superbike? Aber mit nur einem Bike auf Platz 3, erstmal okay, oder? Aber von daher lässt sich hier nur was rauslesen, wenn auch die Anzahl der Starter pro Marke ersichtlich ist.»

Der Blick auf die Herstellerwertung 2025 zeigt, dass Ducati in der IDM auf einem sehr soliden Fundament steht.

Johannes Stilz

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Ducati

«Der Blick auf die Herstellerwertung 2025 zeigt, dass Ducati in der IDM auf einem sehr soliden Fundament steht. Platz 2 in der Supersport- und Superbike-Wertung unterstreicht die hohe Wettbewerbsfähigkeit unserer Motorräder ebenso wie die hervorragende Arbeit unserer Teams, Fahrer und Partner», beschreibt Johannes Stilz,

Leiter Marketing / Marketing-Manager bei Ducati Deutschland, die Stimmung. «Vor dem Hintergrund, dass Ducati erst seit 2024 wieder als offizieller IDM-Partner antritt, sind wir mit der bisherigen Entwicklung äußerst zufrieden. Der Superbike-Titel im vergangenen Jahr mit Lukas Tulovic auf der Panigale V4 R sowie die starke Präsenz der Panigale V2 in der Supersport-Klasse belegen eindrucksvoll, dass unsere Technik und unsere Strukturen auf höchstem sportlichem Niveau agieren.»

«Ducati ist in der MotoGP und in der Superbike-Weltmeisterschaft seit Jahren die sportliche Referenz», so Stilz weiter. «Diesen Anspruch verfolgen wir konsequent auch in der IDM beziehungsweise in der neuen EuroMoto. Die Umstellung auf die EuroMoto sowie die verstärkten Aktivitäten unserer Wettbewerber zeigen, wie dynamisch und wettbewerbsintensiv sich die Serie weiterentwickelt. Entsprechend besitzt die Herstellerwertung für Ducati eine langfristig hohe Bedeutung: Als sportlich geprägte Marke wissen wir, dass nachhaltiger Erfolg neben kontinuierlicher Leistung und Engagement auch von einer wachsenden Präsenz an Fahrern und Teams im Feld abhängt. Unser klares Ziel ist es daher, in der kommenden Saison in allen Klassen weiter vorne mitzumischen, zusätzliche Erfahrungen zu sammeln und die Präsenz sowie Erfolgsgeschichte von Ducati in der IDM beziehungsweise EuroMoto Schritt für Schritt weiter auszubauen.»

Yamaha

Yamaha-Manager Wim Vermeulen unterscheidet zwischen den verschiedenen Klassen. «Wir wussten von Anfang an, dass es eine enorme Aufgabe sein würde, mit der IDM Schritt zu halten, da diese jedes Jahr schneller wird», so seine Superbike-Stellungnahme. «Der vierte Platz in der Herstellerwertung entspricht dieser Herausforderung. Es ist Teil unserer Strategie, mit jungen talentierten Fahrern zusammenzuarbeiten, wobei die IDM (EuroMoto) Teil der Aufstiegsstruktur zur WSBK ist. Für 2026 erwarten wir, diese Position zu halten, vor allem weil bisher nur Apreco seine Teilnahme bestätigt hat, während SWPN höchstwahrscheinlich für ein weiteres Jahr dabei sein wird. Da Kofler zur WSSP wechselt, werden wir eine R1 weniger haben, vielleicht sogar zwei. Daher glaube ich nicht, dass sich die Reihenfolge für 2026 gegenüber 2025 ändern wird.»

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«Yamaha dominiert diese Klasse seit vielen Jahren mit dem erfolgreichsten Mittelklasse-Motorrad R6», so seine Ansicht in Sachen Supersport. «Für 2026 haben wir hohe Erwartungen an die neue R9, die wir bei der EuroMoto einsetzen werden. Allerdings wird die Präsenz von Yamaha mit der neuen R9 deutlich zurückgehen, von durchschnittlich sieben R6 in den letzten Jahren auf insgesamt drei. Wir werden kämpfen, um die Konstrukteurswertung zu halten, aber das wird ein harter Kampf mit Ducati und Honda.»

«Im Jahr 2025 war Yamaha nicht der offizielle Konstrukteur für diese nicht FIM-homologierte Klasse, und in diesem Sinne war es ein Einstieg von Motorradtke, die ein beeindruckendes Motorrad gebaut haben, dessen Basis eine Yamaha war, das aber als solches nicht mehr eine offizielle Yamaha ist, wie wir sie im Rennsport kennen», meint er zur Sportbike-Klasse. «Für 2026 ändert sich dies komplett und wir werden vier neue Yamaha R7 in der neuen EuroMoto Sportbike-Klasse einsetzen, die zu 100 % den FIM-Vorschriften entspricht. 2026 wird ein Lernjahr sein, da das Motorrad erst kurz vor Saisonbeginn verfügbar sein wird und drei Fahrer aus dem R7-Cup kommen, die ihr erstes Jahr in einer offiziellen Meisterschaft bestreiten werden.»

Das bestätigt unser Kundensportprogramm und auch die erfolgreiche Weiterentwicklung des Race-Packages.

Uwe Geyer

BMW

«Die Herstellerwertung ist eine seit Jahren etablierte Wertung und gibt in erster Linie den Herstellern eine Orientierung, wo sie mit ihren Produkten im Wettbewerb stehen», erklärt Uwe Geyer, Leiter BMW Motorrad Motorsport Marketing. «Wir freuen uns als BMW Motorrad, dass unsere M 1000 RR hier immer wieder vorne in der Wertung zu finden ist. Das bestätigt unser Kundensportprogramm und auch die erfolgreiche Weiterentwicklung des Race-Packages. Zum einen greifen viele Fahrer und Teams auf die M 1000 RR als Race-Basis zurück und sammeln mit Siegen und Podestplätzen viele wichtige Punkte für die Herstellerwertung. Wir freuen uns auch in der Saison 2026 wieder auf einen fairen und spannenden Wettkampf der Motorradhersteller in der Euro Moto.»

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IDM Sportbike 2025

  • 1. Triumph 577 Punkte

  • 2. Aprilia 386 Punkte

  • 3. Yamaha 261 Punkte

IDM Supersport 2025

  • 1. Yamaha 457 Punkte

  • 2. Ducati 440 Punkte

  • 3. Honda 330 Punkte

  • 4. Triumph 103 Punkte

  • 5. Kawasaki 75 Punkte

  • 6. MV Agusta 39 Punkte

IDM Superbike 2025

  • 1. BMW 458,5 Punkte

  • 2. Ducati 352,5

  • 3. Honda 228,0 Punkte

  • 4. Yamaha 167,5 Punkte

  • 5. Kawasaki 37,0 Punkte

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