Steiner zu Lewis Hamilton: «Ein schlechtes Zeichen»
Der ehemalige Formel-1-Teamchef Günther Steiner ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die jüngsten Aussagen von Lewis Hamilton kommentiert er entsprechend unverblümt.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Dass sich Lewis Hamilton mit seinem roten Renner noch nicht richtig angefreundet hat, zeigte sich auch beim vergangenen Rennwochenende auf dem Circuit de Spa-Francorchamps. Der siebenfache Weltmeister diskutierte mit seinem Renningenieur Riccardo Adami und äusserte auch Kritik an der Performance.
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Der frühere Haas-Teamchef Günther Steiner sagt im "The Red Flags Podcast" dazu: "Das ist ein schlechtes Zeichen. Wenn der Fahrer den Ingenieuren erklären muss, dass die Ergebnisse nicht gut sind, dann schlage ich vor, dass ihm die Ingenieure vielleicht sagen, dass es Streckengrenzen gibt, die er nicht überschreiten sollte. Ingenieure sind ziemlich clevere Leute." Dass Hamilton seinen Unmut darüber Luft macht, weil sein Dienstwagen aus Maranello nicht gut genug ist, lässt Steiner nicht als mildernden Umstand stehen. Er betont: "Charles Leclerc hat das Rennen auf dem Podest beendet. Es gibt 16 andere Fahrer, die sehr glücklich wären mit diesem Auto."
Und der Südtiroler ärgerte sich auch über Mercedes-Star George Russell: "Er hat nach dem Rennen gesagt, dass er mit seinen Leuten zusammensitzen muss, um über die Performance zu sprechen. Ich denke, Technikchef James Allison weiss, dass das Auto nicht die gewünschte Leistung bringt. Er braucht keinen George Russell, der ihm das erklärt."
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"Die Fahrer werden immer mehr zu den Managern des Teams – das ist so, wie wenn der Mann, der das Auto zusammenbaut, den Fahrern erklärt, welche Linienwahl sie treffen müssen. Da können wir gleich alle unsere Jobs tauschen", kritisierte Steiner daraufhin, und stellte klar: "Wenn jeder im Team seine Arbeit macht, dann ist das Team auch gut. Aber wenn jeder glaubt, den Job eines Anderen machen zu müssen, dann funktioniert das normalerweise nicht."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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WM-Stand (nach 13 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Piastri 266 Punkte 02. Norris 250 03. Verstappen 185 04. Russell 157 05. Leclerc 139 06. Hamilton 109 07. Antonelli 63 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Hadjar 22 12. Gasly 20 13. Stroll 20 14. Lawson 16 15. Alonso 16 16. Sainz 16 17. Tsunoda 10 18. Bearman 8 19. Bortoleto 6 20. Colapinto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 516 Punkte 02. Ferrari 248 03. Mercedes 220 04. Red Bull Racing 192 05. Williams 70 06. Sauber 43 07. Racing Bulls 41 08. Aston Martin 36 09. Haas 35 10. Alpine 20
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