Lewis Hamilton: «Es hat lange gedauert, bis wir uns eingespielt hatten»
Ferrari-Star Lewis Hamilton sprach in Miami über die Fortschritte, die Ferrari machen konnte. Der siebenfache Champion wurde auch gefragt, welches Kräfteverhältnis er nach der Pause im April erwartet.
Für Lewis Hamilton lief der Saisonstart in diesem Jahr deutlich besser als noch in der vergangenen Saison, in der er sich schwer getan hatte, auf Touren zu kommen. Der Rekord-GP-Sieger sammelte in den ersten drei WM-Runden 41 Zähler und belegt damit den vierten Platz hinter dem Mercedes-Duo und seinem Teamkollegen Charles Leclerc.
In Schanghai schaffte es der siebenfache Weltmeister auch erstmals seit seinem Wechsel zu den Roten aufs Podest. Er kam als Dritter ins Ziel und strahlte mit Sieger Kimi Antonelli um die Wette. In Japan kreuzte er die Ziellinie als Sechster, danach legte der GP-Zirkus eine Zwangspause ein, weil die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wegen des Krieges im Nahen Osten nicht durchgeführt werden konnten.
Die Teams nutzten die Gelegenheit, um Neuerungen ans Auto zu bringen. Entsprechend gespannt erwarten alle das anstehende Rennwochenende in Miami, das im Sprint-Format abgehalten wird. Hamilton sagt zum Kräfteverhältnis, das sich ändern könnte: «Es kommt wirklich darauf an, wer Upgrades dabei hat und wer darauf verzichtet. Man muss annehmen, dass alle etwas Neues dabei haben.»
«Wir hatten ein Power-Defizit, und wir haben hart gearbeitet, um dieses zu analysieren und uns zu verbessern. Aber unser Rückstand ist gross und wir werden wohl die erste Saisonhälfte brauchen, um die Lücke zu schliessen», vermutet der siebenfache Weltmeister, der über die aktuelle Situation bei Ferrari sagt: «Wir sind gerade in einer wirklich guten Verfassung.»
«Es hat lange gedauert, bis wir uns eingespielt hatten. Das galt für beide Seiten. Letztes Jahr war eine schwierige Saison mit dem Auto, das wir nicht weiterentwickelt haben. Aber wir haben intern, innerhalb des Teams und im Werk, so viele Veränderungen vorgenommen. Ich glaube, was unsere Zusammenarbeit angeht, ist es so gut wie nie zuvor. Wir sind sehr zufrieden», schwärmt Hamilton, der nur einen Kritikpunkt hat: «Wir haben einige Sponsoren-Verpflichtungen, vielleicht zu viele, aber ansonsten fühlt sich alles gut an.»
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