Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wenn Lucas Luhr und Klaus Graf in diesem Jahr bei den 24h von Le Mans starten wollen, werden sich die beiden Pickett Racing-Piloten ein anderes Team suchen müssen. Das Team von Greg Pickett hat den geplanten Einsatz mit dem Oreca-Nissan in der LMP2-Klasse abgeblasen. Pickett Racing hatte sich erfolgreich über eine Einladung nach Le Mans bemüht und wollte zum zweiten Mal nach 2008 bei dem bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt starten. Bereits vor zwei Jahren hatte Pickett einen geplanten Start in Le Mans abgesagt, seinerzeit aus den gleichen Gründen wie in diesem Jahr: Das Erfolgsteam will sich komplett auf die heimische Meisterschaft, die neue United SportsCar Championship (USC) konzentrieren.
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"Wir haben uns auf die Rückkehr nach Le Mans gefreut und ich habe mich auch auf mein Comeback gefreut", so 67 Jahre junge Pickett, der in Le Mans selbst wieder fahren wollte. "Aber wir müssen auch im Blick haben was für das Team in diesem Jahr das Richtige ist. Wir sind in der Vergangenheit in Le Mans gestartet und wissen, wie viel Arbeit hinter diesem Einsatz steckt. Wir wissen auch, was notwenig ist um eine Meisterschaft zu gewinnen, insbesondere mit einem neuen Auto. Daher konzentrieren wir uns in diesem Jahr auf das Programm in der USC. Nach den 24h von Daytona wissen wir, das wir dort noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Wir werden sicherlich eines Tages nach Le Mans zurückkehren, aber in diesem Jahr ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt." Bei den 24h von Daytona, dem ersten Rennen von Pickett Racing mit dem Oreca-Nissan, landeten Luhr und Graf zusammen mit Alex Brundle auf Rang vier.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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